Endlich wieder Malle! Teil 3

Zwischen Rennen 4 und Rennen 5 frischte der Wind zunächst mit bis zu 16kts und einem fetten Rechtsdreher deutlich auf. Zum Start pendelte er sich dann auf 12-14kts ein. Dieses Phänomen des Windes sich mit einem „Big Push“ einzustellen, ist charakteristisch für Palma. Ich merkte jetzt langsam die Ermüdung durch die anstrengenden Rennen am Vortag. Nach einem hektischen Gennaker Drop am Gate hatte sich die Gennakerschot um den Gennakerbaum gewickelt… Auch das noch! Eigentlich weiß ich, dass ich das Problem am besten sofort auf dem Amwind beseitige, aber wenn man müde ist, denkt man manchmal dumme Dinge und ich hoffte, das sich die Schot beim nächsten Setzen einfach von selbst wieder enttüdeln würde… tat sie natürlich nicht. Dementsprechend hatten wir dann an der Luvtonne ein größeres Malheur.

Die Finalserie

Für die letzten zwei Regattatage wurde die Flotte in Gold- und Silberfleet eingeteilt. Wir hatten es noch nicht ins Goldfleet geschafft, aber das war auch erstmal okay so. Natürlich versuchen wir immer bei jeder Regatta das bestmögliche Ergebnis zu erzielen, aber auf dem aktuellen Stand hatten wir noch so viel zu lernen, dass es egal war, ob wir gegen die Besten segeln oder nur im Silberfleet. Unsere Ziele für die Regatta waren sowieso rein sportliche Ziele und keine Ergebnisziele.

Foto: Felix Diemer

Die Bedingungen waren an beiden Tagen ähnlich. Wir fuhren raus, bei starkem auflandigen Wind mit ordentlich Welle. Aber da wir genau diese Bedingungen schon einmal im Training vor der Regatta gehabt hatten, gingen wir voller Selbstvertrauen aufs Wasser. Das erste Rennen segelten wir also in nahezu Überlebens-Bedingungen und feierten uns für jede Halse, die wir durchstanden, jeden „Nosedive“, den wir verhindern konnten. Es zeigte sich mal wieder, dass sich das Wintertraining in der Welle vor Vilamoura gelohnt hat, denn Nadi kann den Zeitpunkt für die Halsen in der Welle mittlerweile wirklich gut einschätzten, sodass die Halsen bei Welle besser funktionieren, als bei böigem Wind und Flachwasser!

Foto: Felix Diemer

Mit den weiteren Tagesrennen nahm der Wind dann immer mehr ab, bis wir zuletzt auf unseren niedrigsten Trimm gehen mussten. Der Fokus ging von „Survival-Modus“ zu „Immer den Flow im Boot behalten“. Das gelang uns obwohl nicht immer mit dem richtigen Trimm sehr gut, sodass wir in den letzten zwei Rennen der Regatta sogar einen 2. und einen 6. Platz nach Hause fuhren.

Wir beendeten unsere erste gemeinsame große Regatta auf dem 31. Platz und waren damit 6. im Silberfleet. Die Punkte, an denen wir im nächsten Trainingslager arbeiten müssen, sind klar und es läuft alles ziemlich nach Zeitplan. Wir können also mit unserer Arbeit auf Mallorca erstmal zufrieden sein und freuen uns schon auf unsere nächste Regatta, den World Cup in Hyeres.

Insgesamt merkte man im ganzen Boatpark, wie sehr sich alle freuten, endlich wieder zusammenzukommen. Ich habe Freunde wiedergesehen, die ich zuletzt im Winter 2019/2020 in Melbourne getroffen hatte und es gab jede Menge zu erzählen. Das war wirklich schön und hat mich daran erinnert, warum ich diesen Lifestyle so genieße: Man hat Freunde auf der ganzen Welt und lernt viele unterschiedliche Kulturen kennen. So haben wir uns z.B. ein großes Haus mit unseren Trainingspartnern aus Amerika, einem Team aus Indien und einer weiteren amerikanischen Seglerin geteilt. Mit unserem portugiesischen Coach und uns gab das eine bunte multikulturelle Mischung!

English Version

Between race 4 and race 5 the wind freshened up considerably with up to 16kts and a right right shift. For the start it settled down to 12-14kts though. This phenomenon of the wind coning in with a „big push“ is characteristic for Palma.

In this race I slowly started to feel the fatigue from the exhausting races the day before. On top if that the gennaker sheet had wrapped around the spinnaker pole after a hectic drop at the gate… Seriously?! Actually, I know that it’s best to fix the problem immediately on the upwind, but when you’re tired, you sometimes think stupid things and I hoped that the sheet would just untangle itself the next time I hoisted the spinnaker… it didn’t, of course. Accordingly, we then had a major at the windward mark.

The final series

For the last two days of racing, the fleet was divided into gold and silver fleet. We didn’t make it into the gold fleet, but that was okay for now. Of course, we always try to get the best possible result at every regatta, but at this stage we still had so much to learn that it didn’t matter if we were sailing against the best or just in the silverfleet. Anyway, our goals for the regatta were purely technical and not result oriented.

Foto: Felix Diemer

The conditions were similar on both days. We went out sailing in strong onshore winds with quite some waves. But since we had had these exact conditions in training before the regatta, we went out on the water full of confidence. The first race was sailed in near survival conditions, and we were celebrating ourselves for every gybe we got through, every „nosedive“ we managed to avoid. It showed once again that the winter training in the waves off Vilamoura has paid off, because Nadi can now estimate the time for the gybes in the waves really well. So the gybes actually work better in waves than in gusty wind and flat water!

As the day went on, the wind then decreased more and more until we finally had to go to our lowest trim. The focus went from „survival mode“ to „always keep the flow in the boat“. Although not always with the right trim, we managed quite well to keep the boat flowing, so we even got a 2nd and a 6th place in the last two races of the regatta.

Foto: Simon Toplak

We finished our first big regatta together in 31st place, 6th in the silver fleet. The keypoints we need to work on in the next training camp are clear and everything is pretty much on schedule. So we can be satisfied with our work on Mallorca for now and are already looking forward to our next regatta, the World Cup in Hyeres.

Overall, you could tell throughout the boat park how happy everyone was to finally get back together. I saw friends again who I had last met in Melbourne in winter 2019/2020 and there was plenty to talk about. It was really nice and reminded me why I enjoy this lifestyle so much: you have friends all over the world and get to know many different cultures. For example, we shared a big house with our training partners from America, a team from India and another American sailor. With our Portuguese coach and us, this gave a good multicultural mix!

Endlich wieder Malle! Teil 2

Zweiter Trainingsblock

Der nächste Trainingsblock ging dann auch vorbei wie im Flug. Wir hatten glaube ich nur einen Tag mit wenig Wind, sodass wir große Fortschritte in unserer Manövertechnik machen konnten. An einigen Tagen war sogar so viel Druck, dass wir uns nicht sicher waren, ob wir es uns wirklich zutrauten, rauszugehen. Aber am Ende siegte doch immer der Mut und es zeigte sich, dass sich das Wintertraining gelohnt hat und wir mittlerweile auch bei viel Druck sehr sicher mit unserem Boathandling sind.

Anschließend flogen Nadi und ich für eine Woche zurück nach Deutschland. Ich ließ meinen Rücken einmal komplett durchchecken, besuchte unseren Sponsor Munich Moves und verbrachte ein paar Tage bei meiner Familie.

Trofeo Princesa Sofia

Zurück auf der Insel gingen wir in die finale Phase der Vorbereitung für unsere erste gemeinsame große Regatta und meinen allerersten World Cup!

Unser Großsegel bekam einen neuen Sticker mit unserer tatsächlichen Segelnummer, der 224! Bisher waren wir nämlich immer mit der Segelnummer der Vorbesitzer von unserem 49er FX gesegelt. Außerdem checkten wir nochmal alle Systeme und Leinen an Bord und legten den Fokus unserer Trainingseinheiten aus Starten und Rennen segeln. Es fehlte nur noch die offizielle Anmeldung und dann ging es am 5. April endlich los!

Der erste Regattatag war auch gleich wieder „full on“ wie wir sagen. Der Wind blies großzügig aus nördlicher Richtung mit deutlich über 20kts. In den schnellen Olympischen Klassen arbeitet die Wettfahrtleitung immer mit einem Schichtsystem. Dadurch kann gewährleistet werden, dass immer nur eine Flotte gerade auf einem Kurs segelt und es wird die Gefahr von Zusammenstößen zwischen Booten verringert. Wir hatten an diesem Tag die Nachmittagsschicht und durften zusehen, wie ein 49er Team nach dem anderen wieder an Land kam, weil es Ihnen zu heftig wurde, bis zuletzt sogar die Rennen für die Jungs abgebrochen und auf den späten Nachmittag verschoben wurden.

Eine gute halbe Stunde später hatte der Wind aber dann etwas abgenommen und wir wurden rausgeschickt. Es war immernoch sehr windig, sehr böig und die meisten Teams waren ziemlich am Limit. Trotzdem schafften wir insgesamt 3 Rennen. Wir waren bei allen Rennen gut dabei, bis wir jeweils auf dem Vorwind in einer Halse kenterten und dadurch ordentlich Plätze verloren. Im letzten Rennen schafften wir es schließlich, alle Manöver durchzustehen. Der Tag zeigte uns, dass wir bei solchen Bedingungen nicht mehr nervös sein mussten – auch nicht im Rennmodus. Aber er forderte seinen Tribut. Durch die Kenterungen war die Mastnut an einer Stelle gebrochen, was wir natürlich am selben Abend noch reparieren mussten, und wir waren beide ganz schön müde.

Der zweite Tag würde recht interessant werden. Wir starteten Rennen 4 bei 5-7kts und leichter Kabbelwelle. Wir legten einen meisterhaften Start hin und führten an der 1. Luvtonne das Rennen an. Auf dem Vorwind wurden wir etwas nervös und hatten kurz etwas Probleme mit unserem Speed. Wir konnten uns aber durch gute Kommunikation schnell wieder fangen. Die zweite Runde des Rennens wurde dann etwas chaotisch, vor allem die Halsen auf dem letzten Vorwind. Trotzdem kamen wir noch unter den Top 10 ins Ziel.

Foto: Bernardi Bibiloni

Wie es uns weiterhin ergangen ist, erzähle ich euch morgen!

English Version

The 2nd Training Block

The next training block went by in a flash. I think we only had one day with soft breeze, so we were able to make great progress in our maneuvering technique in strong winds. On some days there was even so much breeze that we weren’t sure if we really dared to go out. But in the end, courage always won out and it showed that the winter training was worth it and that we are now very confident with our boathandling even in strong wind.

After the camp, Nadi and I flew back to Germany for a week. I had my back thoroughly checked out, visited our new sponsor Munich Moves and spent a few days with my family.

Trofeo Princesa Sofia

Back on the island, we went into the final phase of preparation for our first big regatta together and my very first World Cup! Our mainsail got a new sticker with our actual sail number, the 224! Until now we had always sailed with the sail number of the previous owners of our 49er FX. We also checked all systems and lines on board and focused our training sessions on starts and racing. The only thing missing was the official registration and then we finally started on April 5th!

The first regatta day was again „full on“ as we say. The wind was blowing from the north with well over 20kts. In the fast Olympic classes the race committee always works with a shift system. This ensures that only one fleet is sailing at a time on a course and reduces the risk of collisions between boats. We had the afternoon shift that day and were uncomfortably watching as one 49er team after another came back ashore because it was getting too rough for them, until eventually the races for the guys were stopped and postponed until the late afternoon. But a good half an hour later the wind had died down a bit and we were sent out.

It was still very windy, very gusty and most teams were pretty much at the limit. Nevertheless, we managed to do a total of 3 races. We were doing well in all races until we capsized on the downwind in a gybe and lost a lot of places as a result. In the last race though, we finally made it through all the manoeuvres without capsizing. The day did show us that we didn’t have to be nervous in such conditions – not even in race mode. But it took its toll. The capsizes had broken the mast track in one place, which of course we had to repair immediately that evening, and we were both quite tired.

The second day would be quite interesting. We started race 4 at 5-7kts and light chop. We made a masterful start and led the race at the 1st windward mark. On the downwind we got a little nervous and had some problems with our speed for a while. However, we were able to quickly regain our speed through good communication. The second lap of the race then became a bit chaotic, especially the gybes on the last downwind. Nevertheless, we still finished among the top 10.

Tomorrow I will tell you how we the regatta went on for us!

Endlich wieder Malle! Teil 1

Nach zwei Jahren Absage aufgrund von Covid-19 kehrte die Olympische Segelszene endlich wieder auf Deutschlands beliebteste Urlaubsinsel zurück.

Wir nahmen am 7. März die Nachtfähre von Valencia, nachdem wir den Februar in Vilamoura trainiert hatten. Nadi hatte in der ersten Märzwoche ihre Opti B Segler bei der Opti Orange Regatta gecoacht und ich hatte eine Woche in Deutschland verbracht um ein paar Sachen zu erledigen und neue Partner für die Kampagne zu gewinnen.

Als wir am Morgen des 8. März in Palma de Mallorca ankamen, wollten wir unseren Augen und Ohren kaum trauen: Plötzlich gab das Auto ein Warnsignal ab – im ersten Moment dachten wir, der Tank wäre leer – aber es war eine Warnung für Glätte! Die Außentemperatur betrug gerade mal 4 Grad! Na prost Mahlzeit…

Das Wetter wurde in den ganzen 3 Wochen, die wir da waren, nicht wirklich besser. Oft war es mehr bewölkt, als dass die Sonne schien, oft brauchten wir mehr als einmal am Tag unsere Regenjacken und die Tage, an denen man nur im T-Shirt herumlaufen konnte, ließen sich an einer Hand abzählen.

Die Windbedingungen waren dafür – zumindest für uns – hervorragend. Nachdem wir den ganzen Winter in Vilamoura immer nur bei viel Wind und viel Welle trainieren konnten, versorgte uns die Bucht vor Palma durch die unstete Wetterlage mit ablandigem Starkwind und dadurch konnten wir endlich bei 20kts+ Manöver trainieren. In Skiffklassen, wie dem 49er Fx wird nämlich das Boathandling unproportional schwieriger, sobald etwas Welle dazu kommt.

Erster Trainingsblock

Unser erster Trainingsblock ging direkt am 9. März los und beinhaltete die alljährliche Trainingsregatta. Allerdings hatten wir dafür nicht, wie gewohnt Jorge auf dem Coachboot, sondern meinen Mentalcoach Markus Bauchrowitz. Mit ihm haben wir vor allem die Themen: Umgang mit Fehlern, Selbstbewusstsein, Umgang mit den Gefühlen des jeweils anderen und Fokus gearbeitet. Dabei ist auch dieser coole „Sleeve“ entstanden!

Obwohl wir in ein paar Trainingsrennen vor der Trainingsregatta und am ersten Tag der Regatta schon gut zeigen konnten, dass wir unter den Top 10 gut mitmischen können, entschied ich an den letzten beiden Tagen der Regatta, lieber meinen Rücken etwas zu schonen, für die 8 Tage Training, die mit unseren Trainingspartnern und Jorge vor der Tür standen. Ich hatte mir in Vilamoura beim Athletiktraining irgendwas verdreht/blockiert/gezerrt und habe immernoch etwas damit zu kämpfen.

Morgen gehts weiter mit dem zweiten Trainingsblock!

Enghlish Version

After two years of cancellations due to Covid-19, the Olympic sailing scene finally returned to Germany’s most popular holiday island. Finally, everything was back to normal! Not everything…

We took the night ferry from Valencia on 7 March after spending the whole of February training in Vilamoura. Nadi had spent the first week of March coaching her Opti B sailors at the Opti Orange Regatta and I had spent a week in Germany getting some stuff done and securing new partners for the campaign.

When we arrived in Palma de Mallorca on the morning of 8th March, we could hardly believe our eyes and ears: Suddenly the car gave a warning signal – at first we thought we were running low on fuel – but it was a warning for icy conditions! The outside temperature was just 4 degrees! Great…

The weather didn’t really get any better in the whole 3 weeks we were there. It was definetily not the Pal ma weather everyone was used to… It was more often cloudy than sunny, most days we needed our rain jackets more than once a day and the days when you could walk around only in a T-shirt could be counted on one hand.

The wind conditions though were excellent – at least for us. After we had only been able to train with a lot of wind and waves all winter, the bay off Palma provided us with strong offshore winds due to the unstable weather conditions, which meant we could finally train manoeuvres at 20kts+. In skiff classes like the 49er Fx, boat handling becomes disproportionately more difficult as soon as there are waves.

First training block

Our first training block started directly on 9th March and included the annual training regatta. However, we did not have Jorge on the coach boat as usual, but my mental coach Markus Bauchrowitz. With him, we mainly worked on the following topics: Dealing with mistakes, self-confidence, dealing with each other’s feelings and focus. This cool „sleeve“ was also created in the process!

Although in a few training races before the training regatta and on the first day of the regatta we were able to show that we can compete well in the top 10, I decided on the last two days of the regatta that I would rather take it easy on my back to be ready for the 8 days of training that lay ahead with our training partners and Jorge. I had twisted/blocked/strained something in the gym in Vilamoura and am still struggling with it a bit.

Tomorrow you will hear about the next training block!

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WIE GENAU FUNKTIONIERT EIGENTLICH CROWDFUNDING?

Foto: Felix Diemer

Der Name sagt es ja schon ein bisschen: viele Leute kommen zusammen und helfen, ein großes Projekt zu finanzieren, was wenige alleine nicht schaffen würden.

WAS VIELE ABER NICHT WISSEN: Auf einer Crowdfunding Plattform wie Startnext, wird der Gesamtbetrag dem entsprechenden Projekt am Ende der Finanzierungsphase nur gutgeschrieben, wenn das Startlevel (in unserem Fall 15.000€) erreicht wurde. Erst dann geht auch das Geld vom Konto der Unterstützer ab.
Umgekehrt bedeutet es aber auch, dass wir leer ausgehen, wenn bis zum Ende der Finanzierungsphase das Startlevel nicht erreicht wurde!

Lasst uns also bitte nicht hängen und unterstützt uns JETZT! Jeder noch so kleine Betrag zählt!

Hier geht’s zu unserem Crowdfunding!

CROWD FOR HALIFAX

Ab sofort kannst du meine Olympiakampagne „Girls for Paris“ direkt und unkompliziert unterstützen!

Foto: Felix Diemer

Unser Crowdfunding findest du hier. Such dir das perfekte Dankeschön aus und los gehts!

Es geht im Speziellen um die Finanzierung der Kosten für eine erfolgreiche Teilnahme an der 49er FX Weltmeisterschaft im September in Halifax, Kanada!

Warum ist die Weltmeisterschaft so wichtig für uns?

Eine erste Hürde auf dem Weg zu Olympia ist die Qualifikation für den Bundeskader. Als neu zusammengesetztes Team müssen wir uns erstmal bei der Weltmeisterschaft 2022 in Halifax, Canada beweisen. Dafür müssen wir unter die Top 8 in der Weltspitze segeln.

Also, worauf wartest du noch?!

Foto: Felix Diemer

Ausflug nach Cascais II

Eine andere Kellnerin bringt den Saft und die kleine Auswahl an Tapas und anderen Vorspeisen, die wir bestellt haben, und wir stellen ein bisschen erleichtert fest, dass der Saft nicht mit Aubergine, sondern Rote Bete ist. Und er schmeckt gut!

Das Essen schmeckt genauso lecker, wie es aussieht und wir sitzen eine Weile nur da und probieren die unterschiedlichen Köstlichkeiten.

Jorge ist etwas dazwischengekommen, also genießen wir unser Mittagessen alleine. Dafür schickt er uns die nächste Sightseeing Empfehlung: Praia du Guincho, derselbe Strand auf den wir eben noch diese atemberaubende Aussicht genossen haben. Unser Gruppenchat verwandelt sich in einen digitalen Reiseführer!

Bevor wir zum Strand fahren, suchen wir uns noch ein kleines Café im Zentrum von Cascais aus. Es geht doch nichts ohne einen guten Kaffee! Leider stellt sich der Kaffee dort doch als eher durchschnittlich heraus (Ich bin aber auch ganz schön verwöhnt von den tollen Kaffees in Kiel). Unser kleines Café verkauft auch Pasteis de Belem, bekannter unter dem Namen „Pasteis de Nata“, ein traditionelles portugiesisches Gebäck. Diese Blätterteig-Pudding-Törtchen wurden vor hunderten von Jahren von im Lissabon ansässigen Mönchen erfunden. Das bis heute geheime Rezept haben die Mönche später an den Nachbarn ihres Klosters verkauft, eine Zuckerfabrik.

Die Straße zum Strand schlängelt sich an der Küste entlang. Es geht schon auf den Abend zu, aber leider ist der Himmel im Westen über dem Atlantik ordentlich bewölkt, sodass wir schon nicht mehr damit rechnen, einen schönen Sonnenuntergang zu sehen. Als wir aber am Praia du Guincho ankommen – gerade rechtzeitig zum Sonnenuntergang – reißt die Wolkendecke etwas auf und präsentiert sich in den schönsten Gelb-, Rot- und Orangetönen!

Während es dunkel wird, treffen wir unseren Coach bei ihm zu Hause, ziehen uns schnell um und fahren dann alle gemeinsam zu einem Restaurant in der Altstadt von Lissabon. Das Ziel ist eine kleine Überraschung für Nadi und mich. Wir gehen durch einen kleinen Shop, in dem lokale Künstler handgefertigten Schmuck und Bilder verkaufen, eine Treppe herunter und dann wieder hoch und finden uns in einer Art überdachten Balkon über den Dächern von Lissabon wieder! Durch die Fenster, die den gesamten Raum umgeben, hat man eine atemberaubende Aussicht auf Lissabon, die „Ponte 25 de Abril“, die in ihrem Aussehen stark der Golden Gate Bridge in San Francisco ähnelt, und die Statue „Santuário de Cristo Rei“ daneben.

Am nächsten Morgen stehen wir früh auf, verabschieden uns und bedanken uns für die Gastfreundschaft. Dann geht es auf direktem Wege zum Flughafen Lissabon um unsere Trainingspartnerinnen aus Amerika abzuholen! Sobald deren Mast auf dem Dachgepäckträger und all ihre Taschen im Auto verstaut sind, treten wir den „Heimweg“ zurück nach Vilamoura an, aber nicht ohne noch einen kleinen Boxenstopp einzulegen! Im Gruppenchat bekommen wir eine letzte Empfehlung: Das Café Amélia Lisboa. Dort bekommen wir endlich richtig guten Kaffee! Und unsere Cappuccinos sogar mit Mandel- oder Hafermilch!

Der Ausflug war wirklich schön. Zwar haben wir mehr gegessen, als dass wir uns Sehenswürdigkeiten angeschaut haben, aber die landesübliche Küche gehört doch auch zur Kultur! Insgesamt waren die zwei Tage sehr entschleunigend und dabei trotzdem effizient! Ich konnte auf der Autofahrt ein paar organisatorische Sachen erledigen und tatsächlich hätten wir den Weg nach Lissabon sowieso auf uns nehmen müssen, um unsere Trainingspartnerinnen abzuholen.

So konnten wir mit frischer Energie in das nächste Trainingslager starten!

English Version

A different waitress brings the juice and the small selection of tapas and other appetisers we ordered, and we are a little relieved to find that the juice is not with eggplant, but beetroot, and it tastes good!
The food tastes just as delicious as it looks and we sit there for a while just chewing and enjoying.

Jorge had something come up, so we enjoyed our lunch alone. Instead he sends us the next sightseeing recommendation: Praia du Guincho, the same beach we were still looking at during our lunch. Our group chat turned into a digital travel guide!

Before we go to the beach, we choose a small café in the centre of Cascais. Nothing is good without a good coffee! Unfortunately, the coffee there turns out to be rather average (but also, I’m probably quite spoiled by the great coffees in Kiel). The café also sells Pasteis de Belem, better known as „Pasteis de Nata“, a traditional Portuguese pastry. These puff pastry custard tarts were invented hundreds of years ago by monks living in Lisbon. The monks later sold the secret recipe to their monastery’s neighbour, a sugar factory. Yum!

The road to the beach winds along the coast. It is already getting close to sunset, but unfortunately the sky in the west over the Atlantic is quite cloudy, so we don’t expect to see a beautiful sunset. But when we arrive at Praia du Guincho – just in time for sunset – the cloud cover breaks a little and presents itself in the most beautiful shades of yellow, red and orange!

Before it gets really dark, we meet our coach at his house, quickly get changed and then drive to a restaurant in the old town of Lisbon. The destination is a little surprise for Nadi and me. We walk through a small shop selling handmade jewellery and paintings by local artists, down a flight of stairs and then up again, finding ourselves on a balcony above the rooftops of Lisbon! Through the windows that are surrounding the entire place, there is a breathtaking view of Lisbon, the „Ponte 25 de Abril“, which looks a lot like the Golden Gate Bridge in San Francisco, and the „Santuário de Cristo Rei“ statue next to it.

The next morning we get up early, say goodbye and thank them for their hospitality. Then we head straight to Lisbon airport to pick up our training partners from America! As soon as their mast is on the roof rack and all their bags are stowed in the car, we start our „way home“ back to Vilamoura, but not without making a little pit stop! In the group chat we get one last recommendation: Café Amélia Lisboa. There, we finally get really good coffee! And our cappuccinos even come with almond or oat milk!

Our little trip was really nice. We ate more than we did any sightseeing, but the local cuisine is also part of the culture, no?! All in all, the two days were very relaxing and yet efficient! I was able to take care of a few organisational things on the car drive and in fact we would have had to make the trip to Lisbon anyway to pick up our training partners.
After that we were able to start the next training camp with fresh energy!

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Ausflug nach Cascais I

Wer zwei Monate im Trainingslager ist, braucht auch mal eine Pause – und einen Tapetenwechsel.

Vilamoura ist schön, aber irgendwann fällt einem auch hier die Decke auf den Kopf… Also packten wir letzte Woche kurzerhand unsere Rucksäcke, nachdem uns unser Coach Jorge zu sich nach Cascais eingeladen hatte, und fuhren Richtung Lissabon.

Von Vilamoura aus sind es ca. drei Stunden Autofahrt in die portugiesische Hauptstadt. Auf halbem Wege schickt uns unser Jorge eine Empfehlung für ein Restaurant, wo wir uns mit ihm zum Mittagessen treffen wollen: Moinho Dom Quixote. Wir fahren eine Weile Serpentinen rauf und runter, durch wunderschöne Natur bis wir irgendwann links abbiegen sollen – auf einen Schotterweg mitten in der „Pampa“. „Jorge, wo hast du uns hier hingeschickt?“, fragen wir uns. Nach kurzer Zeit taucht allerdings ein Tor auf, hinter dem ein kleiner, von Kakteen und Blumen umgebener Parkplatz liegt. Weiter hinten führt ein schmaler Pfad um eine alte portugiesische Mühle herum – daher der Name „Moinho“ also!

Wir folgen dem Pfad und betreten einen wunderschönen Garten mit lauter unterschiedlichen liebevoll drapierten Sitzgelegenheiten und Tischen, an denen sich Leute auf Portugiesisch und Englisch fröhlich unterhalten. Der Garten ist ganz schön verwinkelt und um zu einem sonnigen Platz weiter hinten im Garten zu gelangen, den wir uns kurzerhand ausgeguckt haben, schlängeln wir uns durch ein Labyrinth von Mosaik-Tischen und Holzbänken, kleinen Mauern und Blumentöpfen und ducken uns unter einer Hängematte durch.

Hier werden die Tische weniger und die Pflanzen mehr und der Garten geht in einen steilen, wild bewachsenen Hang über. Dahinter schauen wir auf wunderschöne Strände, vor denen die brechenden Wellen in der Sonne glitzern.

Wir setzen uns und ich lehne mich einfach nur zurück, schließe die Augen und genieße die warmen Sonnenstrahlen. Hier oben weht eine leichte Brise, die die Palmen um uns herum rascheln lässt. Ich könnte hier einfach stundenlang so sitzen bleiben…

Eine Bedienung fragt uns was wir bestellen wollen und empfiehlt uns als Erfrischung das Tagesspecial „Orangen-Apfel-Auberginensaft“. Wir schauen uns verwundert an, aber sind so überwältigt von Eindrücken und in Ausprobier-Stimmung, dass wir einfach zustimmen.

Ob der merkwürdige Saft wirklich schmeckt? Das erfahrt ihr morgen in Teil II!

English Version

When you spend two months in a training camp, at some point you need a break – and a change of scenery.
Vilamoura is nice, but at some point you get cabin fever… So, without further ado, we packed our backpacks and headed for Lisbon after our coach Jorge invited us to his place in Cascais.

From Vilamoura it is about a three-hour drive to the Portuguese capital. Halfway there, Jorge sends us a recommendation for a restaurant where we would meet him for lunch: Moinho Dom Quixote. We drive up and down some serpentines for a while, through beautiful nature, until at some point we are turning left and onto a gravel road in the middle of nowhere. „Jorge, where did you send us here?“ we ask ourselves. However, after a short while, a gate appears, behind which is a small car park, surrounded by cacti and flowers. Behind it, a narrow path leads around an old Portuguese mill – hence the name „Moinho“, then!

We follow the path and enter a beautiful garden with lots of different cute chairs and tables where people are happily chatting in Portuguese and English. The garden is a labyrinth of mosaic tables and wooden benches, small walls, flower pots and a hammock and to get to a sunny spot further back in the garden, we wind our way through. Here the tables become fewer and the plants more, and the garden merges into a steep, wildly overgrown slope. Behind it we are rewarded with a magnificent view onto beautiful beaches, in front of which the breaking waves shine in the sun.

We sit down and I just lean back, close my eyes and enjoy the warm sun. Up here there is a light breeze that makes the palm trees rustle around us. I could just sit here like this for hours…

A waitress asks us what we want to order and recommends the special of the day „orange-apple-aubergine juice“ as a refreshment. We look at each other in surprise, but are so overwhelmed by all the impressions and in a trying mood, that we simply agree.

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Balance

Wir sprechen immer von einer gesunden Work-Life-Balance. Aber ich finde, dass es im Leben noch so viel mehr gibt, das ausgeglichen sein sollte. In unserer Olympiakampagne, geht es eigentlich immer um Gleichgewicht.

Wir müssen die Balance schaffen bezüglich…

…intensivem Training und Erholung, um unser zentrales Nervensystem nicht zu überfordern, während wir unserem Körper immer noch genug Input für maximales Wachstum geben.

…Zeit im Training und Zeit zu Hause.

…Geld für die besten Trainer, die beste Ausrüstung usw. ausgeben, ohne dass uns das Geld ausgeht.

…unsere Ernährung.

…Zeit, in der wir 100%ig engagiert und diszipliniert sind, und Zeit, in der wir uns gehen lassen, damit wir das Beste aus allem herausholen, aber gleichzeitig nicht riskieren, auszubrennen.

…unser Gewicht und unseren Hebel und den Druck des Windes, um das Boot gerade zu halten.

…Zeit mit unseren Teamkollegen zu verbringen und Zeit ohne sie zu verbringen, um eine gesundes Teamklima zu behalten.

…in den sozialen Medien offen zu sein, um unsere Unterstützer an unserer Reise teilhaben zu lassen und gleichzeitig nicht zu viele Informationen an die Konkurrenz weiterzugeben 😉 .

…an unsere Grenzen gehen, ohne uns zu verletzen oder unser Equipment zu zerstören.

…eine positive und optimistische Einstellung zu haben und gleichzeitig unsere Erwartungen realistisch zu halten.

Vom Sport fürs Leben lernen

Wie ihr seht, ergibt sich das Gleichgewicht meistens wenn wir Risiken und Chancen managen. Dieser Soft Skill kann sich als sehr nützlich erweisen, wenn Sportler ihre sportliche Karriere beenden und in die Businesswelt gehen. Die meisten von uns schaffen es, während ihrer Sportkarriere ein Studium zu absolvieren, aber natürlich machen wir nicht in der Regelstudienzeit unseren Abschluss, wie „normale“ Studenten. Aber die Soft Skills, die wir während unserer Zeit in der Weltelite unserer Disziplinen erwerben, machen die „verlorene“ Zeit sicher wieder wett und verschaffen uns wahrscheinlich sogar eher einen Vorteil bei der Jobsuche.

English Version

We always talk about a healthy work life balance. But I find that there is so much more in life that needs to be balanced. Especially as an athlete campaigning for the Olympics, everything is about balance.

We have to balance…

…intense training and recovery to not overwhelm our central nervous system whilst still giving our bodies enough input for maximal growth.

…time training and time at home.

…spending money on the best coaches, the best gear etc. whilst not running out of funds.

…our diet.

…times of being 100% committed and disciplined and times of letting yourself loose so we get the most out of everything but at the same time don’t risk burning out.

…the weight and leverage of our bodies and the pressure of the wind in order to keep the boat flat.

…spending time with our teammates and spending time without them to maintain a healthy relationship

…being open on Social Media to let our supporters be part of our journey and not giving away too much info to the competition. 😉

…pushing to the limits but not injuring ourselves or breaking gear.

…being in a positive and optimistic mindset whilst also managing our expectations realistically.

Life lessons from the sport

As you can see, in most cases balance comes from managing risk and opportunity. This soft skill can be a really good asset when athletes move on from their sporting career and into the business world. Most of us manage to attend a university course during our sporting career but self-evidently we don’t complete our degrees in regular time, like “normal” students. But the soft skills we acquire during our time in the world’s elite of our disciplines surely make up for the time “lost” and probably even give us an advantage when trying to find a job.

Portugal Grand Prix 2021/2022 Round 1 (III)

Wir besprachen alles Nötige am Motorboot. Der 49er FX ist dann relativ sicher, man legt einfach einen Wing auf einem Schlauch ab und hält den Bug knapp im Wind. Das Boot ist dann so stabil, dass ich sogar schnell den Trimm an den Wanten ändern konnte, sodass wir gut für den starken Wind gerüstet waren.

Sobald man allerdings vom Motorboot weg ist, braucht das Boot vor allem eines, um stabil zu sein: Speed! Ein langsamer FX ist extrem schwierig aufrecht zu halten, wenn er langsam ist oder keine Strömung an Schwert und Ruder hat und so war es nicht verwunderlich bei den starken Böen, die nun reinkamen, dass wir mehrere Male kenterten. Die Ankündigung zum Start des 2. Tagesrennens war schon lange durch und bis wir endlich loskamen, waren wir schon echt spät dran und sehr weit weg von der Startlinie. So starteten wir eine Minute hinter allen anderen, schafften es aber im Laufe des Rennens zumindest ein Boot aufzuholen und den Rückstand zum Feld ordentlich zu verringern. Da viele andere Teams wegen Materialbruch, oder weil sie sich die Bedingungen nicht zugetraut hatten, reingefahren waren, landeten wir am Ende sogar noch auf Platz 13.

Im dritten Rennen war immernoch viel Wind, aber dieses Mal verpassten wir nicht den Start. Wir schafften es das ganze Rennen das Boot aufrecht zu halten und hielten die ganze Zeit einen Platz in den Top Ten, bis die letzte Halse vor dem Ziel etwas wackelig endete und wir kurz vor der Ziellinie kenterten. Leider wurden wir dadurch nur noch 11., trotzdem war es ein erfolgreicher Tag. Wir waren noch nicht oft in solchen Bedingungen gesegelt, aber hatten souverän gekämpft und uns gut geschlagen.

Ehe wir uns versahen, war auch schon der letzte Wettfahrttag da. Es war wieder ordentlich Wind und die Welle war deutlich schwieriger zu fahren als am Tag zuvor. So hatten wir auf dem Downwind ordentlich zu tun, um nicht mit dem Bug in die nächste Welle zu stechen und vorn über zu schlagen. Leider erwischte uns sowohl im ersten als auch im dritten Rennen des Tages jeweils eine Welle, bei der man echt nicht mehr viel machen konnte, um einen sogenannten „Nosedive“ zu verhindern. Während wir das Ganze im letzten Rennen noch irgendwie retten konnten (unser Coach hatte uns schon baden gesehen), kenterten wir leider im ersten Rennen. Mit 16, 12 und 14 hielten wir uns aber trotzdem noch auf dem 10. Platz im Gesamtklassement und waren damit für unsere erste richtige Regatta ziemlich zufrieden.

Ergebnisse gibt es hier.

English Version

We discussed everything necessary on the coachboat. With one wing on the tube of the rib, the 49er FX is relatively safe, just keep the bow close to the wind. The boat is so stable that I could even quickly change the trim on the shrouds, so we were set up equipped for the strong wind.

However, once away from the coachboat, a skiff needs one thing above all else to be stable: speed! A slow FX is extremely difficult to keep upright, especially when there is no flow on the centerboard and rudder, so with the strong gusts that were coming in, it was not surprising that we capsized several times. The start of the 2nd race of the day had already been announced a while ago and by the time we finally got going we were really late and very far from the starting line. So we started one minute behind everyone else, but managed to catch up at least one boat during the race and reduce the gap to the fleet quite a bit. Since a lot of other teams went in because of broken equipment or because they didn’t feel safe with the conditions, we even ended up in 13th place.

In the third race there was still a lot of wind, but this time we didn’t miss the start. We managed to keep the boat upright the whole race and held a place in the top ten the whole time, until the last gybe before the finish ended a bit shaky and we capsized just before the finish line. Unfortunately, this meant we only finished 11th, but it was still a successful day. We hadn’t sailed in such conditions often before but had fought confidently and done well.

Before we knew it, the last day of racing was here. There was strong wind again and the wave was much more difficult to ride than the day before. So we had a lot of work to do on the downwind to avoid pitchpoling into the next wave. Unfortunately, both in the first and the third race of the day, we were caught by a wave where there was really not much we could do to prevent a so-called „nose dive“. While we could somehow save the whole situation in the last race (our coach had already seen us swimming), we unfortunately capsized in the first race. With 16, 12 and 14 we were still on the 10th place in the overall ranking and were quite satisfied for our first proper regatta.

Results can be found here.

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