Unser Juli Trainingslager in Halifax Teil 2

Schließlich fanden wir eine Seglerin, die einen alten Mast in einem Schuppen in Cape Breton herumliegen hatte, das war 4 ½ Stunden mit dem Auto entfernt. Wir beschlossen, dass es es wert war, 9 Stunden im Auto zu sitzen, wenn wir dadurch wenigstens ein paar Tage segeln konnten.

Die ganze Aktion war ein bisschen gepokert, denn wir waren uns nicht zu 100 % sicher, ob der Mast überhaupt alle Teile haben würde, die wir brauchten, um aufs Wasser zu kommen. Aber wir versuchten, so viel wie möglich herauszufinden, und machten dann unseren „kleinen“ Tagesausflug nach Sydney in New Brunswick. Die Fahrt war landschaftlich sehr reizvoll, so dass wir sogar etwas vom Land zu sehen bekamen.

Am nächsten Tag wollten wir die Arbeiten am Boot abschließen, den Mast stellen, das Boot taufen und am späten Nachmittag segeln gehen, aber wie immer dauerte alles länger als erwartet. Also noch kein Segeln. Es war trotzdem ein aufregender Nachmittag, da Kate nach Hubbards kam, um unser Boot für uns zu taufen, und es war schön zu sehen, dass endlich alles zusammenkam und ein Mast auf dem Boot stand!

Die Taufe war ein nettes kleines Happening. Das Organisationsteam der WM war auch da, und Kate hatte eine Flasche Champagner UND unsere neue Teamkleidung mitgebracht!!! Wie gefällt sie euch?

Am nächsten Morgen wollten wir endlich segeln gehen! Wir brachten unser Frühstück mit zum Bootspark und hatten ein nettes kleines Picknick, dann machten wir das Boot segelfertig, bauten hier und da noch ein paar letzte Dinge an, zogen uns um und stachen dann zum ersten Mal mit unserem neuen Boot „Alex“ in See!

Wir hatten eine leichte Seebrise, die über Mittag stärker wurde, schönen blauen Himmel und Sonnenschein – es war einfach perfekt. Plötzlich tauchte ein großer graubrauner Körper mit Rüclenfosse direkt vor unserem Bug auf! Viel größer als ein durchschnittlicher Delfin! Ein Wal vielleicht???

Das neue Boot fühlte sich so anders an als unser älteres Boot „Rosie“ in Europa. Neue Rümpfe sind steifer als alte und daher im Allgemeinen schneller und verhalten sich stabiler. Man hat einfach viel mehr Zeit, kleine Steuer- oder Trimmfehler zu korrigieren, ohne gleich nach Luv umzufallen. Wir waren super zufrieden mit unserem neuen Teammitglied! Wie zu erwarten war, gab es nach der Session noch eine kleine Liste mit weiteren Jobs zu erledigen, und so verbrachten wir den Nachmittag wieder mit Bootsarbeit.

Donnerstag war unser vorletzter Tag, und nach einer Fitnessstudio-Session dachten wir, dass wir uns nach all der harten Arbeit einen kleinen Ausflug gönnen sollten. Wir besuchten dieses süße kleine Café in Mahone Bay, genannt „The Barn“. Es war eine Empfehlung von Kate und bot köstlichen Kaffee und Gebäck.

Aus dem Cafébesuch wurde ein Planungstreffen. Da Lucy und Erika uns gesagt hatten, dass wir auf dem Rückweg am Frankfurter Flughafen nach unseren fehlenden Segeln und Masten suchen sollten, mussten wir organisieren, wie wir sie irgendwo sicher unterbringen konnten, falls wir sie fanden. Als letzten Ausweg kontaktierte ich einige Luftfrachtunternehmen, um ein Angebot für den Transport unserer Ausrüstung nach Halifax einzuholen. So verzweifelt waren wir zu diesem Zeitpunkt… Danach gingen wir noch einmal zum Segeln.

Unser letzter Tag war ein klassischer Packtag – es war neblig und regnete… wir packten unser Zuhause, das wir für die Woche gebucht hatten – übrigens ein Wohnwagen – zusammen und fuhren dann zum Bootspark. Da es immer noch regnete, warteten wir noch ein bisschen. Nachdem wir von einem anderen Seglerteam, das ebenfalls seine Ausrüstung verloren hatte, gehört hatten, wie sie dem CEO der Fluggesellschaft eine E-Mail schickten, um den das Auffinden zu beschleunigen, verfassten wir auch eine E-Mail an den CEO „unserer“ Fluggesellschaft. Als sich jedoch abzeichnete, dass der Regen nicht so bald nachlassen würde, zogen wir uns um und rüsteten das Boot für eine letzte Segelsession in Kanada.

3 Wochen später…

Ich war in Palma de Mallorca und segelte mit Niramo bei der Copa del Rey (mehr dazu in meinem nächsten Artikel), als ich plötzlich die lang erwartete Nachricht auf meinem Telefon sah: „Euer Mast ist in Boston angekommen!“. Und am nächsten Morgen wurde mir mitgeteilt, dass auch unsere Segel angekommen waren! Endlich kam alles zusammen – im wahrsten Sinne des Wortes – gerade rechtzeitig für unsere finale Reise nach Halifax zu den Weltmeisterschaften.

English Version

July Halifax Camp Part 2

Finally, we found a sailor who had an old mast laying around in a shed up in Cape Breton, 4 ½ hours away by car. We decided it was worth sitting 9hrs in the car if it meant we could go sailing for few days at least.

It was a bit of a gamble because we were not 100% sure if the mast would even have all the bits and pieces that we would need to get on the water. But we tried to find out as much as possible and then did our little day trip up to Sydney in New Brunswick. It was actually quite a scenic drive, so we even got to see some of the country. 

The next day we wanted to finish the boatwork, rig the mast, christen the boat, and go for a late afternoon sailing session, but as always, everything took longer than expected. So no sailing yet. It was still an exciting afternoon since Kate came out to Hubbards to christen our boat for us and it was good to finally see it all coming together and having a mast on the hull!

The christening was a nice little happening. The organizing team of the Worlds was there too, and Kate had brought this cute bottle of champagne AND our new team clothing!!! How do you like it?

The next morning, we finally would go sailing! We took our breakfast to the boatpark and had a nice little picknick, then rigged the boat, fixed a couple of last things here and there, got changed and then hit the waters of St. Margarets Bay for the first time and with our new boat “Alex”!

We had a gentle sea breeze that got stronger over midday, beautiful blue skies, and sunshine – it was just perfect. Suddenly a big greyish/brownish large body with a fin showed up right in front of our bow! Much larger that the average dolphin! A whale maybe???

The new boat felt so different than our older boat “Rosie” in Europe. New hulls are stiffer than old ones and are therefore generally faster and behave more stable. You simply have way more time to correct little steering or trimming mistakes without falling to windward immediately. We were super happy with our newest team member! As expected, there was a little job list of more boatwork to be done after the session, so we spent the afternoon with doing boatwork again.

Thursday was our second last day, and after a gym session we thought that after all the hard work we should treat ourselves to a little tourist trip. We visited this cute little café in Mahone Bay, called “The Barn”. It was a recommendation from Kate and had delicious coffee and treats. 

The café visit turned into a business meeting. Since Lucy and Erika had told us to check the Frankfurt Airport for our missing sails and masts on our way back home, we had to organize how to get them somewhere save in case we found them. As a last resort I was contacting some airfreight companies to get an offer for getting our gear sent to Halifax. That’s how desperate we were at this point… After that we went for another sailing session. 

Our last day was a classic pack up day – it was foggy and rained… we packed up our home that we had for the week, which was by the way a caravan, and then headed to the boatpark. Since it was still raining, we waited a bit more. After we had heard from another sailing team who had also lost their gear, how they emailed the CEO of the airline to speed up the recovery process, we put together an email to “our” airline’s CEO too. But when it was eminent that the rain wasn’t going to ease off soon, we just got changed and then rigged the boat for a last sailing session in Canada. 

3 weeks later…

I was in Palma de Mallorca, sailing with Niramo at Copa del Rey (more about that in my next article) when suddenly I saw the long-awaited message on my phone: “Your mast has arrived in Boston!”. And the next morning I was told that our sails arrived too! Finally, it was all coming together – literally – just in time for our final trip to Halifax for the Worlds. 

Unser Juli Trainingslager in Halifax Teil 1

Wo soll ich anfangen… am Montag, den 11. Juli, fuhren Nadi und ich mit Lucy, der Skipperin des amerikanischen FX-Teams, mit dem wir trainieren, zum Flughafen in Hamburg. Als wir dort ankamen, fuhr Nadi mit unserer gesamten Ausrüstung weiter nach München.

Na ja, nicht unsere ganze Ausrüstung. Ich blieb mit Lucy und den Masten und Segeln unserer beiden Teams am Flughafen. Das war die Regattaausrüstung, die wir bei den letzten Regatten in Europa benutzt hatten, und wir hatten vor, sie in Halifax für unser nächstes Trainingslager zu benutzen. Wir verbrachten zwei Stunden am Flughafen, um diese vier Stücke Sperrgepäck für Lucy einzuchecken.

Da war noch alles gut…

Dann fuhr ich mit dem Zug zurück nach Kiel und Lucy flog in die USA. Lucy hat es sicher über den Atlantik geschafft, unsere Ausrüstung jedoch nicht. Zunächst war Lucy sehr entspannt. Ihr Flug musste wegen schlechten Wetters umgeleitet werden und da kann es schon mal vorkommen, dass das Gepäck nicht pünktlich am Zielort ankommt.

Eine Woche später hatten Lucy und Erika jedoch alles versucht, um herauszufinden, wo das Gepäck geblieben war. Sie hatten buchstäblich alles getan, was man normalerweise tut, um sein verlorenes Gepäck zu reklamieren, einschließlich stundenlangem Warten in der Telefon-Warteschleife der Fluggesellschaft, und zwar täglich. Trotz der Unsicherheit, ob das geplante Trainingslager überhaupt würde stattfinden können, nahmen Nadi und ich unsere Flüge nach Halifax. Immerhin waren noch nicht alle Hoffnungen verloren, und wir hatten immer noch ein nagelneues Boot, das wir fertig machen mussten. Lucy und Erika beschlossen, noch ein paar Tage auf das Gepäck in den USA zu warten, bevor sie nach Montreal aufbrechen würden, um unsere neuen Boote abzuholen. Das bedeutete allerdings, dass wir in Halifax ankamen und noch kein Auto hatten.

Kein Problem, dachte ich. In Kiel habe ich normalerweise auch kein Auto. Nun, Kanada ist nicht Kiel. Es stellte sich heraus, dass es nur wenige öffentliche Verkehrsmittel gab, und überhaupt gar keine nach Hubbards, dem kleinen Ort außerhalb von Halifax, wo die Regatta stattfinden würde und wo wir unsere Unterkunft gebucht hatten. Die Gegend war so abgelegen, dass wir mit einem Uber oder Taxi dorthin gelangen konnten, aber sobald wir dort waren, konnten wir keine weitere Fahrt bestellen, um zu einem Supermarkt oder einem Fitnessstudio zu gelangen, und zu Fuß zum Supermarkt zu gehen war ein 30-80minütiger Weg…

Die Instagram Story, die uns rettete

Lustigerweise hat uns Instagram geholfen, dieses Problem zu lösen. Als ich in Halifax landete, postete ich eine Story und aus heiterem Himmel antwortete einer der lokalen 29er-Segler darauf. Manchmal muss man einfach Glück haben – und über seinen Schatten springen und um Hilfe bitten. Also fragte ich diesen Segler, den ich noch nie zuvor getroffen hatte, ob er uns helfen könnte.

Es stellte sich heraus, dass er gar nicht in der Stadt war, aber er zögerte nicht, mir den Kontakt zu seiner Mutter, Kate, zu geben, die uns dann vom Flughafenhotel abholte, uns für die nächsten zwei Tage ein Zuhause gab und uns zum Fitnessstudio und Supermarkt fuhr!

Wir hätten nicht glücklicher sein können, sie zu treffen. Sie war die freundlichste und zuvorkommendste Person, die ich je getroffen habe, und gab uns wirklich das Gefühl, zu Hause zu sein. Es war wie ein Aufenthalt bei einer Gastfamilie während eines Schüleraustauschs. Was für eine schöne Art, unsere Zeit in Kanada zu beginnen!

„Zuhause“ bei unserer Gastfamilie 😉

Als Lucy und Erika ankamen, packten wir unsere neuen Boote aus. Das war wie Ostern und Weihnachten zusammen! Am nächsten Morgen nahmen Lucy und Erika den ersten Flug zurück nach Hause. Zu diesem Zeitpunkt mussten wir unser Camp, das wir gemeinsam geplant hatten, endgültig absagen. Es gab leider keine Möglichkeit mehr, dass unsere Ausrüstung rechtzeitig ankam…

Geschenke, ähhh Boote auspacken!

Nachdem wir sie am Flughafen abgesetzt hatten, begannen Nadi und ich mit der Arbeit an unserem neuen Boot. Die nächsten Tage waren gefüllt mit Bootsarbeit, Fitnessstudio, Essen und Schlafen. Außerdem versuchten wir, ein kanadisches FX-Team zu finden, das uns einen Mast leihen oder chartern könnte…

Die Footstraps anzubringen hat einen ganzen Tag gedauert…

English Version

July Halifax Camp Part 1

Where do I start… on Monday 11th of July Nadi and I drove Lucy, the skipper of the American FX team that we train with, to the Airport in Hamburg. Once we were there, Nadi continued her drive with all our equipment to Munich. Well, not all our equipment. I stayed at the airport with Lucy and both our teams‘ new style mast and sails. This was the race gear that we used for the latest regattas in Europe, and we were planning on using it in Halifax for our first camp. We spent two hours at the airport to check in these 4 largely oversized luggage items for Lucy. Then I took a train back to Kiel and Lucy flew to the US. Lucy made it safely over the Atlantic, our gear however, not. First, Lucy was very calm. Her flight had to be redirected due to bad weather and it happens that the luggage doesn’t arrive at your destination on time then. 

A week later though, Lucy and Erika had tried everything to find out where the luggage had gone. They had literally everything you usually do to claim your lost luggage, including hanging in the airline’s customer service for hours and hours on a daily basis. Despite the insecurities in our plans, Nadi and I took our flights to Halifax anyway. Afterall, not all hopes were lost yet, and we still had a brand-new boat to get ready. Lucy and Erika decided to wait a couple more days on the luggage in the US before heading up to Montreal to pick up our new boats. That meant though, that we arrived in Halifax and didn’t have a car yet. No problem, I thought. In Kiel I usually don’t have a car either. Well, Canada isn’t Kiel. It turned out that there was little public transportation, and in fact none to Hubbards, the little town outside of Halifax where we would have our boatpark and where we had booked our accomondation. The area was so remote that an uber or Taxi would get us there but once we’d be there, we wouldn’t be able to order another ride to get to a supermarket or gym and walking there was like a 30-80mins commute…

Funnily, Instagram helped us to solve this riddle. When I landed in Halifax, I posted a quick story and out of the blue, one of the local 29er sailors replied to it. Sometimes you just have to jump over your shadow and ask for help. So, I asked this sailor who I had never met before if he would be able to help us. Turns out he was not even in town, but he didn’t hesitate to give me his moms contact, Kate, who then picked us up at the airport hotel, gave us a home for the next two days and a ride to the local gym and supermarket! We literally could not have been luckier to meet her. She was the friendliest and most accommodating person I have ever met and truly made us feel at home. It was like staying at a host family during a student exchange. What a nice way to start our time in Canada!

When Lucy and Erika arrived, we unpacked our new boats. That was like Easter and Christmas together! The next morning Lucy and Erika took the first flight back home. At this point we had to cancel our camp that we had planned together. Sadly, there was no way that our gear would show up in time anymore… 

After dropping them off at the airport, Nadi and I started working on our new boat. The next few days were filled with boatwork, going to the gym, eating, and sleeping. Next to that we tried to find a Canadian FX team that could borrow or charter a mast to us.

To be continued…

EM in Aarhus

Nach der Kieler Woche hatten wir nur ein paar Tage frei vor der Europameisterschaft in Aarhus. Da ich ein Offshore-Training mit einem unserer Unterstützer in Rostock angesetzt hatte, reiste Nadi ein paar Tage früher als ich an und baute das Boot allein auf, sodass wir bei meiner Ankunft sofort lossegeln konnten.

Training mit Nils Wulf auf seiner Dehler 30 OD „Hornfisch“

Die Trainingswettfahrten an den beiden Tagen vor der Regatta liefen für uns recht gut. Wir beendeten fast alle in den Top 10. Als die offiziellen Wettfahrten begannen, drehte der Wind jedoch um einige Grad nach rechts und würde für den Rest der Woche aus dieser ablandigen westlichen Richtung wehen.

Verrückte Bedingungen in Aarhus sorgten für einen schlimmen Crash im Feld der 49er Männer!

Das bedeutete, dass wir jeden Tag sehr drehende und instabile Bedingungen mit vielen Böen und Winddrehern hatten, die teilweise wie Kanonenkugeln einschlugen.

Das sorgte für sehr interessante und intensive Rennen. Dazu kam noch, dass wir nie weniger als 13kts hatten.

Tag eins war nicht unser Tag. Zunächst knackte bei einem der ersten Gennaker-Bergemanöver mein unterer Rücken einmal so richtig durch, noch bevor wir überhaupt das erste Rennen gestartet hatten, und das war ein echter Schock für uns alle. Dank der Rückenverstärkung in meinem Trapezhose konnte ich aber den ganzen Tag segeln, ich musste nur ein paar Schmerzmittel nehmen. Die zweite Sache war, dass wir mit unserer Aggressivität beim Start zu kämpfen hatten. Und wenn man in einer Flotte von 35 Booten in der zweiten Reihe startet, wird es nicht gerade einfacher, das nächste Windfeld zu erspähen… Ein weiterer kritischer Moment an diesem Tag war eine heftige Front, die während des zweiten Rennens durchzog. Wir waren auf mittleren Wind eingestellt, als wir plötzlich Windstärken hatten, die über dem Regattalimit der Klasse lagen. So kämpften alle damit, abzufallen und dabei nicht zu kentern. Wir haben es tatsächlich geschafft abzufallen, sind aber gleich danach gekentert.

Slippen bei drehenden Winden ist immer stressig…

Am selben Abend haben wir uns bis spät in die Nacht darüber unterhalten, wie wir die Zusammenarbeit beim Start verbessern können, und beschlossen, die Verantwortung am zweiten Tag ein wenig zu teilen, was ziemlich gut funktionierte.

Tag 3 hätte unser Tag werden können: Wir waren in der gleichen Flotte wie unsere Trainingspartner und würden daher definitiv unseren Trainer auf unserem Kurs haben, aber wir segelten nicht gut genug, um den Sprung in die Goldflotte zu schaffen. Also starteten wir ab Tag 3 wieder in der Silberflotte. Da wir insgesamt 70 Boote waren und nur 25 Boote in die Goldfleet kommen, war die Silberflotte wesentlich größer als ein durchschnittliches 49er Regattafeld. Die große Anzahl an Booten sorgte für noch mehr Pannenpotenzial, als die ohnehin schon unruhigen und instabilen Bedingungen boten. Aber das war gut für uns, denn unser wichtigstes Ziel war es, ein sauberes Rennen ohne größere Zwischenfälle zu segeln.

Am Ende wurden wir 46. von 70 Booten und blieben damit weit hinter unseren Erwartungen zurück. Aber wie sagt man doch so schön: Die Generalprobe muss schief gehen, damit die Vorstellung gut läuft. Und tatsächlich war das Ergebnis für uns nicht wichtig. Es war zwar die Europameisterschaft, aber was zählte, waren all die kleinen Dinge, die wir über das Segeln in instabilen Bedingungen gelernt haben. Ein weiteres Lernziel, das wir abhaken konnten!

Glücklich mit unseren Lernfortschritten!

Übersetzt mithilfe von http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

English Version

European Championship in Aarhus

After Kiel Week we only had a couple of days off before the Europeans in Aarhus. Since I had an Offshore training with one of our supporters scheduled in Rostock Nadi arrived a couple of days earlier than me and rigged up the boat alone so when I arrived, we were able to go sailing straight away.

The training races on the two days before the event went quite well for us. We finished almost all of them in the Top 10. However, when the racing started the breeze swung quite some degrees to the right and would blow from that offshore westerly direction for the rest of the week.

This meant that we had super shifty and unstable conditions with Puffs and shifts that hit like cannon balls every day.

This made for very interesting and intense racing. Plus, we never had less than 13kts.

Day one wasn’t really our day. To begin with, I cracked my lower back in one of the first drops before we even started racing and that was a real shock for all of us. Thanks to the back protector in my trapeze harness though, I was able to sail the whole day, just had to take some painkillers. Second thing was, we struggled with our aggressiveness on the starts. And starting 2nd row in a 35 boats fleet doesn’t exactly make spotting the next pressure easier… Another big moment of that day was a huge front that came through during the second race. We were set up for medium wind when we suddenly had wind strengths over the class’s racing limit. Everyone struggled to bear away and/or capsized. We managed to bear away but capsized right after.

We had a long late-night chat about how we can improve working more together in the starts and decided to share the responsibility a bit on day two which worked well.

Day 3 lined up to be our day: We were in the same fleet as our training partners and therefore would definitely have our coach on our course, but we didn’t sail well enough to make the jump to gold fleet. So from day 3 on we were starting in the silver fleet again. Since we were 70 boats in total and there can only be 25 boats in gold fleet, the silver fleet was considerably larger than the average 49er fleet. The large number in boats made for even more fuck up potential than the shifty and unstable conditions provided anyway. But that was good for us since our main area to improve was still sailing a clean race without any major incidents.

In the end we finished 46th out of 70 boats which was way behind our expectations. But as we say in German, the last practice before the big show must go wrong for the big show to go well. And really, the result didn’t matter to us. Even though it was the Europeans, what mattered was all the small bits and pieces what we learned about sailing in shifty and unstable conditions. Another box that we could tick!

Kieler Woche – alles Gelernte abrufen!

Im Juni 2021, als Nadi und ich anfingen, uns Gedanken über eine potenzielle gemeinsame Olympiakampagne zu machen, war mir eines besonders wichtig: Ein Plan. Bevor ich mich für die nächsten 3 Jahre festlegen würde, wollte ich wissen, welche Aufgaben und Herausforderungen auf mich bzw. uns zukommen würden und wieviel Zeit alles in Anspruch nehmen würde. Mein Werkzeug der Wahl ist für sowas immer eine Mindmap und auf dieser Basis eine 4-Jahresplanung (in diesem Fall eine 3-Jahresplanung). Darin haben wir alles festgehalten, was wir unserer Meinung nach lernen mussten, um unser Ziel „Olympiagold“ zu erreichen.

Während der Kampagne haben wir immer wieder auf diesen Plan geschaut und konnten nach und nach immer wieder Dinge abhaken. Das war nicht nur immer ein gutes Gefühl, sondern half uns auch den Überblick zu behalten.

Nach unserem Trainingslager in Cascais, Portugal im Mai war es so weit: Wir hatten fast alle Basislernziele abgearbeitet und das auch noch im Zeitplan! Für die Kieler Woche (KiWo) bedeutete das, dass wir bereit waren ganz vorne mitzumischen, wenn wir es schafften alles abzurufen was wir gelernt hatten.

Am ersten Tag war zu wenig Wind für jegliche Wettfahrten. Dafür sollten wir am zweiten Tag und an den darauffolgenden Tagen 4 statt der ursprünglich geplanten 3 Wettfahrten segeln, um die verpassten Rennen wieder aufzuholen, und damit wir ab dem 3. Tag in Gold- (Top 25), Silber- und Bronzeflotte (Top 50 und der Rest) eingeteilt werden konnten. Die Segelanweisungen besagten, dass wir erst mit den Finalrennen starten durften, wenn mindestens vier Rennen gesegelt wurden. Sollten wir die vier Rennen am 2. Tag nicht schaffen, würden am 3. Tag alle Teilnehmer entsprechend der Zwischenergebnisse nach dem Schema 1. Gruppe Gelb, 2. Gruppe blau, 3. Gruppe rot, 4. Gruppe rot, 5. Gruppe blau, 6. Gruppe gelb, 7. Gruppe gelb usw. aufgeteilt werden.

Es kamen aber alle vier geplanten Rennen zustande. UND Nadi und ich schafften es, alles Gelernte abzurufen und legten mit den Plätzen 2 und 3 richtig gut los! Im dritten Rennen unterlief uns ein kleiner, aber kostspieliger Fehler, durch den wir „nur“ einen 12. Platz machten, aber das war egal! Und auch der 16. Platz im vierten Rennen spielte keine Rolle mehr, denn ab vier Rennen gab es einen Streicher, das heißt, dass das schlechteste Ergebnis von jedem Team nicht mit in die Wertung genommen wurde. Mit 17 Punkten lagen wir im Zwischenergebnis auf dem 16. Platz und hatten uns damit zum allerersten Mal gemeinsam für eine Goldflotte qualifiziert! Ein Meilenstein war erreicht!

Am 3. Tag war viel Wind und eine anspruchsvolle Welle. Wir ließen uns ein bisschen von den Bedingungen verunsichern und konnten anschließend nicht so ganz an unsere Form vom Vortag anknüpfen. Wir machten zwar wieder vieles gut, aber machten auch zu viele kostspielige Fehler. Mit den Platzierungen 16, 23, 16 und 21 gingen wir als 22. in den letzten Tag der KiWo.

Am 4. Tag hatten wir einige Stunden Startverschiebung, bevor wir endlich für zwei Rennen bei sehr wenig Wind und kurzer Welle vom Vortag auf die Bahn geschickt wurden. Wir hatten bei diesen Bedingungen sehr guten Speed und Nadi konnte ihr taktisches Geschick ausspielen. So kamen wir immer in guter Position an der ersten Tonne an. Leider merkte man danach in beiden Rennen wieder, dass uns noch Regattaerfahrung in dieser Klasse fehlt. Aber die Tatsache, dass wir trotz einer Kenterung im ersten Tagesrennen und einem Strafkringel im zweiten Rennen passabel abschnitten, zeigt einfach das große Potenzial, welches wir als Team haben.

Am 3. Tag wurden unsere Goldfleet-Rennen auf der großen Leinwand in Schilksee und im Internet auf Kieler Woche TV übertragen. Wer die Live Übertragung verpasst hat, kann sie hier nachschauen!

English Version

Kiel Week – Putting it all together!

In June 2021, when Nadi and I started thinking about a potential Olympic campaign together, one thing was particularly important to me: Having a plan. Before committing to the next 3 years, I wanted to know what the tasks and challenges would be and how much of my time it would require. My tool of choice for this is always a mind map and on its basis a 4-year plan (in this case a 3-year plan). With this plan, we recorded everything we felt we needed to learn in order to reach our goal of „Olympic Gold“.

During the campaign, we looked at this plan again every once in a while and were able to tick things off bit by bit. This was not only always a good feeling, but also helped us to keep track of everything.
After our training camp in Cascais, Portugal in May, the time had come: we had worked through almost all of the basic learning goals and we were on schedule! For Kiel Week (KiWo), this meant that we were ready to be among the front runners if we managed to put together everything we had learned.

On the first day there was too little wind for any races. Which meant we then had to sail 4 races on the second day and the following days instead of the originally planned 3, to make up for the missed races, and so that we could be divided into gold (top 25), silver and bronze fleet (top 50 and the rest) from day 3 onwards. The sailing instructions said that we were not allowed to start the final races until at least four races had been sailed. If we did not manage the four races on day 2, on day 3 all participants would be divided according to the preliminary results according to the following scheme: 1st yellow group, 2nd blue group, 3rd red group, 4th red group, 5th blue group, 6th yellow group, 7th yellow group and so on.

We managed to get all four races done on day 2. AND Nadi and I managed to bring everything we had learned to the race course and started really well with a 2nd and 3rd place! In the third race we made a small but costly mistake which meant we „only“ made 12th place, but it didn’t matter! And even 16th place in the fourth race didn’t matter anymore, because from four races onwards there was a discard, which means that the worst result from each team was not included in the ranking. With 17 points, we were in 16th place and had thus qualified for a Gold Fleet for the very first time as a team! A milestone had been reached!

On day 3 there was a lot of wind and choppy challenging waves. We let the conditions make us a bit nervous and then couldn’t quite match our form from the day before. Even though we did di a lot of things right again, we also made too many costly mistakes. With placings of 16th, 23rd, 16th and 21st, we went into the last day of the KiWo in 22nd place.

On day 4 we had a few hours of postponement before we were finally sent out on the race course for two races in very little wind and a difficult wave from the previous day. We had very good speed in these conditions and Nadi was able to use her tactical skills brilliantly. So we always arrived in good position at the first martk. Unfortunately, again both races revealed that we still lack regatta experience in this class. But the fact that we did well despite a capsize in the first race of the day and a penalty in the second race simply shows the great potential we have as a team.

Translated with the help of http://www.DeepL.com/Translator (free version)

Swan Sardinia Challenge

Direkt nach unserem zweiwöchigen 49er FX Trainingslager in Cascais, Portugal, flog ich von Lissabon über Porto nach Cagliari. In Cagliari traf ich mich mit Kristin, die für die Woche unsere Köchin sein würde, und nach einer Runde Einkaufen holten wir den Taktiker am Flughafen ab und fuhren nach Villasimius – dem Ort, an dem wir die kommende Woche verbringen würden.

Abschied von Cascais

Training

Am nächsten Tag, dem Samstag, waren wir damit beschäftigt, das Boot wieder in den Regattamodus zu bringen und gingen am späten Nachmittag endlich segeln. Wie immer, wenn wir an einem neuen Ort sind, machte ich eine Kompasskalibrierung und während des Segelns überprüfte ich die TWA und TWD mit den Stripcharts in Expedition. Es stellte sich heraus, dass es ziemlich viel Wind Shear gab, so dass die Zahlen völlig durcheinander waren. Das war zu Beginn der Saison, wo ich gerade erst wieder ins Navigieren und Kalibrieren reinkommen musste, eine kleine Herausforderung. Ich brauchte ein paar Tage und einige Ratschläge von Robin Zinkmann (Danke an dieser Stelle an Robin!), um das alles zu verstehen und einzustellen, aber für die Regatta waren die Zahlen wieder in Ordnung.

Am Sonntag war Starkwind. Für den Nachmittag hatten wir das vorgeschriebene Wiegen geplant – in der Clubswan50 darf keine Crew mehr als 980kg wiegen. Wir wussten, dass wir über dem Gewichtslimit lagen, aber wir wollten genau wissen, wie viel, bevor wir eine Segelsession ohne Essen und Trinken starteten in der wir versuchen würden, jedes mögliche Gramm Gewicht aus unserem Körper herauszuschwitzen – vor allem bei dem Wind… Es stellte sich heraus, dass es gar nicht so viel war, und da es immer noch mit 25-30 Knoten ballerte, zogen wir uns alle warm an und gingen laufen oder machten ein paar Übungen, um noch ein paar 100g auszuschwitzen.

Am Montag war das Training in vollem Gange. Wir machten einige Speed Tests mit anderen Teams und viele Übungsstarts und Rennen. Ich war überrascht, wie gut es mir gelang, wieder all die verschiedenen Zahlen zur richtigen Zeit während des Rennens anzusagen, obwohl ich in den Wintermonaten nicht wirklich mit Expedition hatte arbeiten können.

ClubSwan Racing/Studio Borlenghi

Practice Race

Am Dienstag war das offizielle Practice Race. Leider hatten wir die beste Brise des Tages beim Einsegeln. Wir machten ein paar Kalibrierungswenden, damit ich an meinen Zahlen arbeiten konnte, und reihten uns dann am Startschiff und am Pin End zum Pingen ein. Danach hielt der sehr wechselhafte und unbeständige Leichtwind leider nicht länger als zwei Trainingsstarts und zwei halbe Kreuzen an. Also doch kein volles kein Practice Race.

ClubSwan Racing/Studio Borlenghi

Nach einer netten Eröffnungszeremonie, die von Swan organisiert wurde, und einem fantastischen Abendessen von Kristin waren wir bereit für den ersten Regattatag.

ClubSwan Racing/Studio Borlenghi

Regattatage

Zum ersten Tag der Regatta drehte der Gradientwind um 180 Grad. So hatten wir statt der westlichen Seebrise der letzten Tage einen unbeständigen ablandigen Ostwind. Mit noch etwas Strom erhält man ein ziemlich anspruchsvolles Spielfeld. Aber eigentlich war die Strategie für diese Bedingungen recht einfach: Auf der linken Seite starten und seine Lane halten, während man alle anderen in Lee festnagelt, und am Wenden hindert, um dann als erstes Boot auf der Anliegelinie wenden.

ClubSwan Racing/Studio Borlenghi

An den ersten drei Tagen der Regatta hatten wir Mühe, uns in der Flotte und mit den Bedingungen zurechtzufinden. Als wir dann am letzten Tag der Regatta von etwa Platz 10 aus starteten (um ehrlich zu sein, hatte ich mir die Ergebnisliste nicht einmal angesehen), lagen wir weit hinter unseren Erwartungen. Glücklicherweise nahm der Wind an diesem Tag während der ersten Wettfahrt stark zu (bis zu 22 Knoten und später bis zu 26 Knoten)! Als eine der wenigen Crews, die sich bei diesen Bedingungen wirklich wohlfühlen, rasten wir an der Flotte vorbei und sicherten uns einen zweiten und einen ersten Platz, womit wir uns in der Gesamtwertung noch auf den 5. Platz verbesserten.

Es ist immer schön ein Event mit einem guten Tag zu beenden. Am Ende kamen wir also mit glücklichen Gesichtern vom Wasser. Das Team hat allerdings noch ein wenig Arbeit vor sich, um die Teams einzuholen, die bereits ein Trainingslager und das Nations League Event in Scarlino als Vorsprung haben.

Leider werde ich bei der nächsten Veranstaltung, der Weltmeisterschaft in Valencia, nicht dabei sein können, da ich mit Nadi an der Europameisterschaft im 49er FX teilnehmen werde. Die Europameisterschaft wird unser letztes großes Event vor unserem Höhepunkt, der Weltmeisterschaft in Kanada, sein!

Ich wünsche den Jungs trotzdem viel Glück und Erfolg für die Weltmeisterschaft und natürlich eine Menge Spaß! Go go go, Team Niramo!

English Version

Straight after our 2 week 49er FX training camp in Cascais, Portugal I flew from Lisbon via Porto to Cagliari. In Cagliari I met with Kristin who was gonna be our chef for the week, and after a round of grocery shopping we picked up the tactician at the airport and drove to Villasimius – the place to be for the coming week.

Our accomodation in Villasimius

Training Days

On the next day, Saturday, we were busy getting the boat back into race mode and finally went sailing in the late afternoon. As usual when we are in a new location I did a compass swing to calibrate our heading and during the sailing I checked on the TWA and TWD with the stripcharts in expedition. It turned out there was quite a lot of wind shear so the readings were all over the place. That was a bit tough to deal with right at the beginning of the season when I was just getting back into it so it took me a couple of days and some advice from Robin Zinkmann to figure it all out but for the racing the numbers were all good again.

On Sunday the breeze was on. For the afternoon we had planned to go for the obligatory weigh in. We knew we were over the weight limit but we wanted to know exactly how much before we were gonna starve and drain ourselves and go for a sailing session without any food and drinks, trying to sweat out every possible gram of weight from our bodies. It turned out to be not that much and since it was still blowing with 25-30kts we all put on some warm clothes and went for a run or some exercises to get the weigh in done.

By Monday training was in full swing. We did some speed runs and lots of practice starts and races. I was surprised how well I was doing with calling all the different numbers at the right time during the race, even though I hadn’t really been able to work with Expedition over the winter months.

ClubSwan Racing/Studio Borlenghi

Day 0

Tuesday was the official practice race. Unfortunately though, the best breeze of the day we had on the way out. We went for some calibration tacks so I could work on my numbers, then lined up for the race comittee and pin end ping. After that, the very shifty and unsteady light wind didn’t last for more than two practice starts and two runs halfway to the windward mark. After a nice welcoming Opening Ceremony organised by Swan and an amazing seafood dinner by Kristin we were ready for the first day of racing.

ClubSwan Racing/Studio Borlenghi

The regatta

For the first day of racing the breeze turned around 180 degrees, from a westerly Seabreeze to an unsteady offshore gradient. Add some current to the mix and you will get a pretty tricky race track. But actually the strategy for these conditions turned out to be quite simple: Start on the left and hold your lane whilst pinning everyone else to leeward and prevent them from tacking out. Then be the first boat to tack on the layline.

ClubSwan Racing/Studio Borlenghi

The first three days of racing we struggled to find our groove with the fleet and the conditions. So when we started into the last day of racing from 10th place (or so, to be honest I hadn’t even looked at the results) we were way beyond our expectations. Thankfully, on that day the wind increased a lot during the first race (up to 22kts and later on up to 26kts)! Being one of the only crews who really feel comfortable in these conditions, we were smoking past the fleet and secured a 2nd place and a race win which put us in 5th place overall!

It’s always good to finish on a high. So in the end we came back from the water with a happy face. The team has a bit of work to do though, to catch up on the teams that had already done a training camp and the Nations League Event in Scarlino.

Sadly I won’t be able to join them at the next event, the World Championship in Valencia since I will be racing with Nadi in the 49er FX European Championship. The Europeans will be our last big event before our peak event, the World Championship in Canada!

I wish the boys best of luck and success for the World Championship and of course a lot of fun! Go go go Team Niramo!

Translated with the help of http://www.deepl.com 🙂

Semaine Olympique Française Teil 3

Tag 4

An Tag 4 ging es mir nicht so gut – entweder war es ein Nachmittagstief, oder die Nachwirkungen meiner Erkältung – auf jeden Fall war ich total müde und lethargisch. Nach dem Einsegeln war es aber etwas besser. Wir hatten nochmal ein anderes Setting ausprobiert und das schien jetzt endlich einigermaßen zu funktionieren! Im ersten Rennen segelten wir souverän einen 3. Platz nach Hause.

Im zweiten Rennen waren wir auch gut dabei, bis wir uns auf dem 1. Vorwind zu sehr in die (von Luv aus gesehen) rechte Ecke verirrten, wo wir deutlich weniger Wind hatten als unsere Gegner. Unten am Gate, während ich den Gennaker bergen wollte, verdrehte sich dann noch das Gennakerfall zu nicht nur einem, sondern gleich zwei fetten Knoten! So ein Bergemanöver sieht immer folgendermaßen aus: Ich springe in die Mitte vom Boot, ziehe ein paar Züge an der Retriever Leine, löse dann das Fall aus der Klemme und ziehe so schnell wie möglich das gesamte Segel in die Gennakersocke. Das ganze soll natürlich so schnell wie möglich über die Bühne gehen, also bin ich in diesen Momenten wie im Tunnel, der Fokus ausschließlich auf dem Fall in meiner Hand. Die Herzfrequenz geht dann einmal ordentlich steil, und einen Knoten bemerke ich so erst, wenn das Fall nicht mehr weiterläuft. Dann hat der sich wiederum, aber auch schon ordentlich festgezogen, in diesem Fall dauerte das Öffnen des Knotens bis nach der Tonnenrundung, sodass wir einige Meter Amwind mit dem Gennaker noch zur Hälfte gesetzt, segeln mussten… sowas soll eigentlich durch die Konstruktion des Systems ausgeschlossen werden! Da muss ich wohl nochmal ran!

Für Rennen 3 versuchte die Wettfahrtleitung mehr als einmal uns zu starten, während der Wind immer mehr einschlief. Nachdem sie uns das zweite Mal zurückrufen mussten, weil einige Boote am Start über der Linie waren, wurden diese Teams für das Rennen disqualifiziert. Nach dem letzten Startversuch war dann so wenig Wind, dass wir einfach nicht von der Startlinie wegkamen. Nach 5 min qualvollen Treibens hatte die Wettfahrtleitung dann aber Erbarmen mit uns und schickte uns nach Hause.

Foto: Simon Toplak

Nix los an Tag 5

Tatsächlich sollte es dann damit auch für uns gewesen sein. Am 5. und letzten Wettfahrttag sollten wir eigentlich am Nachmittag noch 3 Rennen segeln, aber der Wind drehte so viel hin und her und war auch nicht gerade stark, dass die Wettfahrtleitung uns 2 Stunden auf dem Wasser warten ließ und dann ohne ein einziges weiteres Rennen nach Hause schickte.

Foto: Simon Toplak

Wir nutzten den wenigen Wind vor der Startverschiebung für ein paar Speedtests, um unseren Basistrimm noch etwas zu verfeinern, und während der Startverschiebung schnappte ich mir Rosie für ein paar Runden Einhand-49er FX-Segeln! So brachte der Tag, obwohl wir keine Rennen segelten, doch noch ein paar neue Erfahrungen und Learnings. Und immerhin kamen wir früher als erwartet vom Wasser, sodass wir noch am selben Abend Rosie transportfertig machen und aufs Dach von unserem Van verladen konnten.

Nach einigen Tagen Pause zu Hause sind wir jetzt schon wieder mitten in unserem nächsten Trainingslager: 2 Wochen Speedtesting in Cascais, Portugal!

English Version

Day 4

On day 4 I wasn’t feeling so well – either it was an afternoon tiredness, or the after-effects of my cold – in any case I was quite tired and lethargic. After some warm up sailing, however, it was a little better. We had tried a different setting again and it finally seemed to work to some extent – in the first race we sailed home a great 3rd place!

In the second race we were also doing well, until we got too lost on the 1st downwind, went too far into the right corner (seen from windward), where we had much less wind than our opponents.

Foto: Simon Toplak

Down at the gate, while I was dropping the gennaker, the gennaker halyard twisted into not one, but two fat knots! A drop always looks like this: I jump into the middle of the boat, pull a couple of times on the retriever line, then release the halyard from the clamp and pull the entire sail into the gennaker sock as quickly as possible. Of course, the whole thing is supposed to happen as quickly as possible, so in these moments I’m like in a tunnel, the focus exclusively on the halyard in my hand. My heart rate goes up quite a bit, and like this I only notice a knot only when the halyard stops to run. Then the knot has tightened already, in this case opening the knot lasted until after the mark rounding, so we had to sail some meters upwind with the gennaker still half set…

For race 3 the race committee tried more than once to start us, while the wind fell asleep more and more. After they had to call us back the second time because some boats were over the line at the start, these teams were disqualified for the race. After the last start attempt there was so little wind that we just couldn’t get off the starting line. After 5 minutes of drifting around, the race committee had mercy on us and sent us home.

Nothing going on day 5

In fact, that was it for us. On the 5th and last day of racing we were supposed to sail 3 more races in the afternoon, but the wind was shifting back and forth so much and was not very strong, that the race committee made us wait 2 hours on the water and then sent us home without a single race.

We took advantage of the little wind before the postponement to do some speed testing to refine our base trim a bit more, and during the postponement I grabbed Rosie for a few rounds of singlehanded 49er FX sailing! So even though we didn’t race, the day still provided a few new experiences and learnings. And at least we got off the water earlier than expected, so we were able to get Rosie ready for transport and loaded onto the roof of our van that same evening.

After some days off at home, we are now already three days into our next training camp in Cascais, Portugal!

Semaine Olympique Française Teil 2

Tag 2

Am zweiten Wettfahrttag hatten wir den frühen Start um 11 Uhr. Als „Rule of thumb“ sagt man, soll man 4h vorm Start aufstehen, also um 7 Uhr. Unsere Regenerationszeit vom Vortag war also recht kurz. Aber es ging ja allen im Fleet so, also kein Grund sich zu beschweren.

Der Wind war zum Anfang sehr leicht, später zunehmend mit bis zu 15kts vorhergesagt. Weil wir am Vortag nur zwei statt der angesetzten 3 Rennen gesegelt hatten, standen nun 4 Rennen auf dem Plan. Wir waren quasi auf uns alleine gestellt, da wir unseren Coach ja mit den Amerikanern teilen und er sie in der anderen Startgruppe auf einem anderen Kurs betreute. Leider bekam Nadi zudem noch plötzlich schlimme Bauchschmerzen und war dementsprechend nicht mehr 100% leistungsfähig, aber ich versuchte sie ein wenig aufzufangen.

Foto: Sailing Energy

Das erste Rennen starteten wir sehr gut, auch die erste Kreuz war gut, aber dann merkten wir deutlich, wie sehr uns unser guter Speed, den wir vom alten Rigg gewöhnt waren, fehlte, und Nadis sonst so sichere Entscheidungsfähigkeit für die Taktik. Auch im zweiten Rennen gelang uns wieder ein guter Start, aber ohne guten Speed wird die Taktik nicht leichter und die Bedingungen waren mit vielen Drehern und Druckunterschieden nicht gerade einfach. Im dritten Rennen war dann ganz schön die Luft raus, aber fürs vierte Rennen fanden wir mit etwas mehr Wind dann endlich ein einigermaßen gutes Setting.

Tag 3

Am dritten Wettfahrttag, dem letzten Tag der Qualiserie, waren wir endlich mit „unseren“ Amerikanerinnen in einer Startgruppe. So konnten wir vor den Rennen Speed vergleichen und hatten beide Coaching! Wir hatten unsere Trimmbasis, von der aus wir die Trimms für die unterschiedlichen Windbedingungen einstellen, massiv geändert und erhofften uns davon ein besseres Bootgefühl und natürlich besseren Speed.

Leider ging der Plan nicht richtig auf – uns fehlte immernoch das gewisse Etwas – sowas braucht aber auch viele Stunden Speedtesting auf dem Wasser. Aber dementsprechend waren wir wieder nicht besonders schnell und die Bedingungen waren so, dass taktisch nicht viel möglich war und die Rennen hauptsächlich über guten Speed gewonnen wurden. Dementsprechend waren unsere Platzierungen ziemlich frustrierend. Dazu fiel ich noch im ersten Rennen in einer Hals auf mein Knie und war danach etwas wackelig auf dem Boot unterwegs, was bei Welle nicht gerade angenehm ist. Für mich also nicht der schönste aller Segeltage…

Foto: Sailing Energy

Morgen gibt es dann noch den dritten und letzten Teil!

English Version

Day 2

On the second day of racing we had the early start at 11am. As a „rule of thumb“ they say you should get up 4h before the start, so 7am for us. Means, our recovery time from the day before was quite short. But it was the same for everyone in the fleet, so no reason to complain.

The wind was predicted to be very light at the beginning, later increasing to up to 15kts. Because we had only sailed two races the day before, instead of the scheduled 3, we now had 4 races on the schedule. We were more or less on our own, since we shared our coach with the Americans and he was with them in the other starting group on a different course. Unfortunately, Nadi suddenly got a bad stomach ache and was therefore no longer 100% on top of her game, but I tried to catch her a little.

The first race we started very well, also the first upwind was good, but then we noticed clearly how much we were missing our good speed, which we were used to from the old rig, and Nadi’s otherwise so sure decision-making ability for the tactics. In the second race we managed to get a good start again, but without good speed tactics don’t get easier and the conditions were not exactly easy with lots of spins and pressure differences. In the third race the air was quite out, but for the fourth race we finally found a reasonably good setting with a little more wind.

Day 3

On the third race day, the last day of the qualifying series, we were finally in a starting group with „our“ Americans. This allowed us to compare speed before the races and we both had coaching! We had massively changed our trim base from which we set the trims for the different wind conditions, hoping for a better boat feel and of course better speed.

Unfortunately, the plan didn’t really work out – we still lacked that certain something – but something like that also needs many hours of speed testing on the water. Anyway, we were again not very fast and the conditions were such that tactically not much was possible and the races were mainly won by good speed. Accordingly, our placings were quite frustrating. In addition, I fell on my knee in a gybe in the first race and was a bit wobbly on the boat afterwards, which is not exactly pleasant in waves. So for me not the most beautiful of all sailing days…

Third and last part will be published tomorrow!

Semaine Olympique Française Teil 1

Nach der Princess Sofia Trophy steht die Französische Olympische Woche auf dem Regattakalender. Dann zieht der ganze Zirkus um, von Mallorca nach Hyères an die Cote d’Azur.

Unsere Trainingspartner aus Amerika hatten den Transport gefahren, sodass Nadi und ich eine Woche zu Hause entspannen konnten. Für mich war das wirklich gut, weil ich mir noch in Palma eine Erkältung geholt hatte, und mich dann bei meinen Eltern zu Hause wirklich umsorgen lassen konnte. Am Ende habe ich auch meinen Flug nach Frankreich um zwei Tage nach hinten verschoben, um mich wirklich auszukurieren und die Erkältung nicht durch erneuten zu frühen Reisestress zu verschleppen.

Während ich noch zu Hause das Bett hütete, organisierte Nadi in Hyères schonmal alles Mögliche rund um unseren neuen Mast und unsere neuen Segel. Als ich dann ankam, bauten wir alle Mastteile zusammen und riggten am nächsten Tag noch das gesamte Boot auf. Drei Tage vor Beginn der Regatta waren wir dann startklar für unser erstes Training mit dem neuen Material!

Der 49er und 49er FX hat im Laufe des Winters komplett neu designte Masten und Segel bekommen und bis zur EM im Juli sollen alle Teams mit dem neuen Material ausgestattet sein. Bisher verlief das alles jedoch schleppend und wir sind unglaublich froh, dass wir es irgendwie geschafft haben, das neue Material jetzt schon zu bekommen.

Dass jede Sekunde mit dem neuen Material auf dem Wasser wichtig sein würde, wussten wir schon vorher. Doch dass der neue Mast und die neuen Segel wirklich so anders eingestellt und getrimmt werden mussten, hatten wir nicht erwartet. Gleich am ersten Tag Training merkten wir, dass uns der „High Mode“ noch fehlte. Wir konnten zwar mit den Einstellungen, die wir uns überlegt hatten, schnell und tief fahren, aber nicht so gut wirklich hoch am Wind.

Nach zwei Tagen Training merkte ich, dass ich doch noch ganz schön mit den Folgen der Erkältung zu kämpfen hatte. Ich war nach nur zwei Tagen Wassertraining unglaublich müde und schnell mental bzw. emotional erschöpft. Also legten wir am Tag vor dem ersten Start nochmal eine Pause ein und sorgten dafür dass unser Boot und wir beide sowohl physisch als auch mental bereit für die 15 Rennen waren, die uns bevorstanden.

Den ersten Wettfahrttag begannen mit Pfannkuchen und Frühstück im Bett. Der erste Start war erst um 14.00 und es war alles vorbereitet, also gönnten wir uns einen entspannten Morgen. Du findest, dass Pancakes nicht wirklich das perfekte Frühstück vorm Wettkampf sind? Ich finde schon. Meine Pfannkuchen mache ich mit einer sehr reifen Banane, 2 Löffeln Proteinpulver, ein paar Leinsamen, zwei Eiern und etwas Mehl und Backpulver. Darauf gibt es Quark und Beeren, Nüsse und etwas Honig oder Ahornsirup oder ich backe die Pfannkuchen zusammen mit Apfelringen aus.

Wie am Tag zuvor schon vorhergesagt, hatten wir ganz schön viel Wind. So viel Wind, dass die Wettfahrtleitung erstmal Flaggenwimpel AP für Startverschiebung hisste und uns an Land warten ließ, bis der Wind etwas abgenommen hatte.

Foto: Sailing Energy

Letztendlich segelten wir zwei Rennen bei immernoch ziemlich viel Druck, aber für uns war es gut machbar und wir kenterten kein einziges Mal! Mit zwei Top 10 Platzierungen war es ein wirklich solider Tag, der zeigte, dass unser Boathandling sich mittlerweile wirklich sehen lassen konnte!

Nachdem wir um 18.30 erst vom Wasser kamen, gegen 19.00 das Boot abgebaut und uns umgezogen hatten, und dann noch was essen und den Tag mit unserem Coach und unseren Trainingspartnern auswerten mussten, gönnten wir uns schnell eine Runde Sushi in einem netten kleinen Restaurant am Hafen und sprachen danach über die Rennen.

Teil 2 kommt morgen raus!

English Version

After the Princess Sofia Trophy, the French Olympic Week is on the regatta calendar. The whole circus moves, from Mallorca to Hyères at the Cote d’Azur.

Our training partners from America had taken over the transport, so Nadi and I could relax at home for a week. This was especially good for me, since I had caught a cold in Palma, and being at home I could really let my parents take care of me. In the end, I even postponed my flight to France by two days to really heal up and avoid to carry the cold over by getting stressed from traveling too early again.

While I was still at home, Nadi organized everything around our new mast and sails in Hyères. When I arrived, we assembled all the mast parts and rigged the whole boat the next day. Three days before the start of the regatta we were ready for our first training with the new equipment!

The 49er and 49er FX got completely new designed masts and sails during the winter and until the European Championship in July all teams should be equipped with the new gear. So far, however, everything has been slow and we are incredibly happy that we have somehow managed to get the new equipment already.

We knew beforehand that every second with the new equipment on the water would be important. But that the new mast and the new sails indeed would have to be trimmed so differently was not something we expected. Right on the first day of training we noticed that we were still missing the „high mode“. We could go fast and low with the settings we had come up with, but not high on the wind.

After two days of training I noticed that I was still struggling with the effects of the cold. I was incredibly tired after only two days and quickly mentally and emotionally exhausted. So we took another break, the day before the first start, and made sure that our boat was ready and we were both physically and mentally in shape for the 15 races that lay ahead.

The first day of racing started with pancakes and breakfast in bed. Our first start wasn’t until 2:00 pm and everything was set, so we treated ourselves to a relaxed morning. You think pancakes aren’t really the perfect breakfast before a race? I think they are. I make my pancakes with a very ripe banana, 2 spoonfuls of protein powder, some flax seeds, two eggs and some flour and baking powder. On top I add quark and berries, nuts and some honey or maple syrup or I bake the pancakes together with apple rings.

As predicted the day before, we had quite a bit of wind. So much actually, that the race committee first hoisted pennant AP to postpone our start and made us wait ashore until the wind had died down a bit.

In the end we sailed two races with still a lot of wind, but for us it was well managable and we didn’t capsize once! With two top 10 finishes it was a really solid day which showed that our boat handling is quite good now!

After we got off the water at 18.30, we derigged the boat and changed into proper clothes, and still had to eat and evaluate the day with our coach and training partners. So we had a quick round of sushi at a nice little restaurant near the harbor and talked about the races afterwards.

Part 2 coming out tomorrow!

Warum Kiel für mich die beste Stadt der Welt ist

Gerade Mal 5 Tage war es mir diese Woche vergönnt, zu Hause in Kiel zu sein. Dabei durchlebte ich ein Auf und Ab der Gefühle: Freude wieder hier zu sein, Ankommen, Verlustangst und gar keine Lust in wenigen Tagen wieder abreisen zu müssen, Besinnung auf die coolen Dinge, die an meinem nächsten Ziel in Cascais, Portugal auf mich warten würden und ein Abschied voller Dankbarkeit darüber, diese lebendige Stadt mein Zuhause nennen zu dürfen. Daher kommt jetzt hier eine kleine Hommage an Kiel!

Kiel ist für mich:

Meinen Lieblingskaffee im Café Resonanz, Bakeliet oder Loppo trinken.
Hier und da zufällig gute Freunde und Bekannte zu treffen.
Jedes Fitzelchen Sonne genießen.
Mich mit einem Freund/einer Freundin auf einen Spaziergang an der Kiellinie, im Projensdorfer Gehölz oder im Schrevenpark treffen.
Segeln.
Ein Stück Matchacheescake im Café Resonanz.
Auf dem Bauernmarkt auf dem Exer oder Blücher regional einkaufen.
Im Bus das Segelwetter angezeigt zu bekommen.
Kunst und Musik.
Lille Bier.
Die selbstbewusstesten Möwen.
Frühstücken gehen.
Bei Moby ein Fischbrötchen essen.
Die Seehunde vorm Geomar beobachten.
Im Schrevenpark grillen.
Im Seebad Düsternbrook schwimmen gehen oder einen SUP Flow Kurs machen.
An der Kiellinie joggen gehen oder Inliner skaten.
Mit der Sprottenflotte kostenlos 30min irgendwohin fahren.
Physio in der THW Physio Praxis.
30min Fitnesseinheiten oder eine Yogastunde im FIT Kiel oder Altenholz.
Mit dem Rennrad nach Schilksee rausfahren.
Meine Slackline im Schrevenpark (oder zwischen zwei Pollern im Hafen in Schilksee!) aufhängen.
Die Kieler Woche.
Startups, Innovation und Unternehmergeist.
Die Strandfabrik in Friedrichsort.
Studenten.
Die ganze Förde voller Segel an einem sonnigen Wochenende.

Und seit neuestem: In der Rune Sauna saunieren und danach in der Förde abkühlen! Mehr dazu in ein paar Tagen.

Was mach für dich Kiel aus? Oder wenn du nicht in Kiel wohnst, was vermisst du an deiner Heimatstadt am meisten, wenn du unterwegs bist? Schreib’s mir gerne in die Kommentare!

Werbung wegen Markennnennung und Verlinkung!

English Version

Why Kiel is the best city in the world for me

This week I had the pleasure of being at home in Kiel but for only 5 days. I experienced ups and downs of emotions: joy to be here again, settling in, fear of loss and no desire to leave again already in a few days, reflecting on the cool things that were awaiting me at my next destination in Cascais, Portugal and a farewell full of gratitude for being able to call this lively city my home. So here comes a little tribute to Kiel!

For me, Kiel is:

Drinking my favourite coffee at Café Resonanz, Bakeliet or Loppo.
Meeting good friends here and there coincidentally.
Enjoying every little bit of sunshine.
Meeting a friend for a walk along the Kiellinie, in the Projensdorfer Gehölz or in Schrevenpark.
Sailing.
A piece of matcha cheescake at Café Resonanz.
Shopping regionally at the farmers‘ market on Exer or Blücher.
Getting the sailing weather displayed on the bus.
Art and music.
Lille beer.
The most self-confident seagulls.
Going out for breakfast.
Eating a fish sandwich at Moby’s.
Watching the seals in front of Geomar.
Having a barbecue in Schrevenpark.
Going swimming in Düsternbrook or taking a SUP flow course.
Going for a jog or rollerblading along the Kiellinie.
Taking a free 30-minute trip somewhere with the Sprottenflotte bikes.
Physiotherapy at the THW Physio practice.
30-minute fitness sessions or a yoga class at FIT Kiel or Altenholz.
Ride out to Schilksee on my road bike.
Hang up my slackline in Schrevenpark (or between two bollards in Schilksee harbour!).
Kiel Week.
Startups, innovation and entrepreneurship.
The Strandfabrik in Friedrichsort.
Students.
The whole fjord full of sails on a sunny weekend.

And most recently: taking a sauna in the Rune Sauna and then cooling off in the fjord! More about that in a few days.

What makes Kiel Kiel for you? Or if you don’t live in Kiel, what do you miss most about your hometown when you’re away from home? Feel free to write it in the comments!

Advertising because I am mentioning brands!

Als Taktiker beim „Im Jaich Cup“ mit X-332 „Sophus“

Zum ersten Mal Taktiker!

Ziemlich spontan bin ich gestern bei JP Kunze auf der X-332 Sophus eingesprungen! Beim Im Jaich Cup wurde ein kleines „Coastal round the cans“ in der Flensburger Außenförde gesegelt. Dabei zu beachten war der sehr variable Wind, ein ganz kleines bisschen Strom, das Racen in der ORC Flotte (und nicht in einer Einheitsklasse) und die Besegelung der Sophus: Spinnaker statt Gennaker!

Jochen hat einen sehr lebendigen Artikel über die Regatta geschrieben – hier geht es zum Artikel.

Foto: Hauke Bunks
Foto: Hauke Bunks
Foto: YachtRecht