Back at the Office

Nach der Senioren-Landesmeisterschaft, die vegangenes Wochenende im Hannoverschen Yachtclub stattfand, haben wir diese Woche in Kiel mit den Training für die zweite Saisonhälfte begonnen. Am Montag ließen wir es mit einer „Kettlebell“-Fitnesseinheit erstmal ganz ruhig angehen. Am Dienstag und Mittwoch ging es dann bei traumhaften Bedingungen aufs Wasser und gestern waren wir in Pelzerhaken bei ebenfalls nahezu perfekten Bedingungen windsurfen. Unser Fitnesstrainer gab uns einen Crashkurs und das Sail and Surf Pelzerhaken/Naish Pro Center stellte uns Segel und Boards zur Verfügung. Vielen Dank an dieser Stelle! Wir Mädels hatten einen super Nachmittag und wollen das unbedingt wiederholen! 

Bronze bei der Landesjugendmeisterschaft!

Vergangenes Wochenende fand am Steinhuder Meer, ausgerichtet unter anderem von meinem Heimatverein, die gemeinsame niedersächsische Landesjugendmeisterschaft statt. Nach vier Rennen am Samstag stand ich mit den Plätzen 13, 3, 4 und 8 auf Gesamtplatz 6. Am Sonntag fuhren wir nur ein Rennen bei im Schnitt 15 Knoten. Also galt es, ackern, ackern, ackern. Nach der Startkreuz rundete ich als 2. die Luvtonne. Auf dem Vorwind konnte ich die Position noch lange halten, doch am Ende musste ich meine Teamkollegin vorbeiziehen lassen. Meine anderen beiden Verfolger konnte ich mir bis zum Reach ins Ziel vom Leib halten, aber kurz davor startete der eine einen Angriff in luv und während wir aufeinander fokussiert waren, fuhr der zweite in Lee durch. Immerhin gelang es mir, noch vor dem Gegner zu bleiben, der den Angriff gestartet hatte.

Letztlich blieb ich mit dem 4. Platz  im 5. Rennen auf meiner Gesamtplatzierung vom Vortag und belegte damit den dritten Platz in der niedersächsischen Jugendmeisterschaftswertung.


Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung und dadurch, dass es eine gemeinsame Meisterschaft war, gab es ein großes Wiedersehen mit vielen Freunden aus der Optizeit.

Vielen Dank liebe Henstorf-Stiftung!

Bevor ich mich in die Ferien verabschiede, möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bei der Henstorf-Stiftung Bissendorf bedanken! Die 1951 von Heinrich Henstorf ins Leben gerufene Stiftung unterstützt mich nämlich schon seit Beginn meiner Laserkarriere und hat mir dieses Jahr ein neues Segel für die Jugendeuropameisterschaft finanziert!


Vielen lieben Dank auch an die Wettfahrtvereinigung Steinhuder Meer und an meinen Verein, den Segler-Verein Großenheidorn für die zuverlässige Unterstützung immer und überall, auch wenn gerade der Fokus auf anderen Projekten liegt.

Platz 19 auf der JEM

Nach dem 9. Platz in der 4. Wettfahrt wollte ich am Freitag genau dort weitermachen, wo ich am Vortag aufgehört hatte. Das gelang mir auch zunächst, bis ich in der 5. Wettfahrt gegen Ende der zweiten Kreuz als 15.platzierte nach einer Wende den Ausreitgurt nicht fand und kopfüber aus dem Boot fiel. Danach war der Abstand zu den Top Ten so riesig, dass ich das Rennen auf dem 29. Platz beenden musste.

Im 2. Tagesrennen bekam ich direkt nach dem Start einen unnötigen Protest und musste 2 Strafkringel drehen. Anschließen konnte ich – 100m hinter allen anderen- nur noch den Schaden begrenzen. Als ich dann diejenige hinter mir ließ, die den Protest hatte machen wollen, war die Genugtuung groß, aber die Enttäuschung über Platz 25 riesig. 


In der Gesamtwertung fiel ich ganze 8 Plätze zurück und konnte mich darüber nur ärgern. 

Ändern konnte ich das alles nicht mehr, also hakte ich den Tag ab und startete topmotiviert in den nächsten Regattatag.


Nach 5 Stunden Starterschiebung hatte der Wind so weit abgenommen, dass wir segeln konnten und so schafften wir sogar noch zwei Tagesrennen. Mit Platz 14 und 19 konnte ich mich in der Gesamtwertung wieder auf Platz 19 vorschieben und kam entsprechend zufriedener vom Wasser. Besonders freute ich mich über meinen Vorwindspeed im zweiten Rennen. Es ist so ein atemberaubendes Gefühl, wenn man die Wellen perfekt trifft und die ganze Zeit im Surfen ist. 

Am letzten Tag bewies der Wettfahrtleiter noch einmal Geduld und reizte die Startverschiebung bis zum Ende aus, doch dann waren meine beiden Trainingspartnerinnen endlich erlöst. Sie waren Europameisterin und U17 Europameisterin! 

Jetzt geht es für mich erstmal nach Hause zur aktiven Regeneration, bevor im September wieder die Schule und das Training beginnen, damit ich nächstes Jahr mit meinen Trainingspartnerinnen mithalten kann!

Kurzes Update von der JEM

Nachdem wir den ersten Tag über nur Startverschiebung hatten, konnten wir gestern und heute insgesamt 4 Rennen segeln. Mit den Plätzen 19, 16, 25 und 9 liege ich momentan auf dem 14. Platz, da ich den 25. streichen konnte.

Da geht noch was!

Morgen gehts dann bei etwas weniger Wind mit den nächsten 2 Wettfahrten weiter.


Fotos: albertosanchez.photoshelter.com und Kalev Jahtklubi 

Platz 18 bei der IDJM

Nachdem wir das Leck in meinem Boot gefunden hatten -es war der Lenzer- und den Übeltäter noch einmal mit ordentlich Silikon neu eingebaut hatten, hatte ich am Montag auch wieder ein trockenes Boot. Das brachte mir nur erstmal nicht viel, denn wir verbrachten den Tag mit Startverschiebung an Land. 


Dienstag ging es zunächst aufs Wasser und wir starteten auch ein Rennen, bei dem ich unter den Top Ten mitmischte, bis es abgebrochen wurde. Danach hatten wir ca. 5 Stunden Startverschiebung. Was macht man, wenn man so lange bei Flaute auf dem Wasser warten muss? Wir gingen schwimmen und kühlten uns ab und chillten auf dem Motorboot.

Irgendwann wurde dann abgebrochen und genau 10 Minuten danach kam der Wind…. Also gingen wir noch eine Stunde trainieren.

Am Mittwoch standen noch 3 Wettfahrten bei drehenden, böigen Winden aus Südost an. Mit den Platzierungen 14, 20 und 25 belegte ich dann insgesamt Platz 18. Für meine erste IdJM im Laser radial war das bei 92 Teilnehmern ganz okay, denn ich weiß, dass es wahrscheinlich deutlich besser hätte laufen können, wenn ich kein Wasser im Boot gehabt hätte.


Jetzt geht es mit der 28-Stunden-Fähre nach Talinn, wo wir uns auf die dort in einer Woche stattfindende Jugendeuropameisterschaft vorbereiten werden.

Kleines Update von der IDJM 


An bisher 2 Wettfahrttagen haben wir nun 4 Wettfahrten gesegelt und liegen damit genau im Zeitplan der Wettfahrtleitung. Da wir in einem Feld mit 90 Booten segeln, muss man echt gute Starts fahren und an den Tonnen aufpassen, da sich dort immer das ein oder andere Pulk bildet. Ich wurde die letzzen beiden Tage leider durch ein Leck in meinem Boot ausgebremst, sodass ich am Ende mit etwa 10 Liter Wasser im Rumpf die Wettfahrten beenden musste und dementsprechend auf den Rumschot- und Vorwindkursen so richtig in der Welle stehen blieb. So reichte es bisher mit einem 11. einem Frühstart und den Plätzen 16 und 31 nur für Gesamtplatz 34. Morgen, wenn ab 5 Wettfahrten ein Rennen gestrichen werden kann, wird das Ergebnis dann aber vorraussichtlich besser.