Let’s Chatch Up – was 2022 in der zweiten Jahreshälfte passiert ist: Copa del Rey

English Text below.

Nach unserem chaotischen Trainingslager in Halifax ging es für mich direkt weiter zum nächsten Event: Mit dem „Red Eye“-Flug, wie die Kanadier sagen, über Nacht von Halifax nach Frankfurt und von da aus direkt weiter nach Palma de Mallorca. Aus dem Taxi direkt auf die Waage, wo meine Crew schon auf mich wartete. 24h vorher hatte ich noch in der St. Margarets Bay mit Nadi 49er gesegelt. Auf dem Flug hatte ich kaum gegessen und nichts gefrühstückt, um mein Zielgewicht für das Einwiegen zu haben.

Es standen einige Tage Training und dann die Copa del Rey an. Jeden Tag trafen wir uns ein paar Stunden vorm Auslaufen zur Video-Auswertung des Vortages. In Palma kommt der Wind im Sommer erst am frühen Nachmittag, sodass ich nicht zu früh aufstehen musste. Das begrüßte ich sehr, da ich ordentlich mit Jetlag zu kämpfen hatte.

Ärger mit der Elektronik

Mitte der Woche fing das GPS an Bord an auszufallen. Das GPS nutzen wir zur Positionsbestimmung (und daraus leiten sich dann diverse andere Daten ab) und zur Synchronisation der Daten mit anderen Medien wie Video und Ton für die Auswertungen. Letzteres bereitete einfach nur mehr Arbeit, aber was mich am meisten nervös machte, war, dass das „Pingen“ also die Positionsbestimmung der Startlinienbegrenzung, nicht mehr verlässlich war. Normalerweise kann ich haargenau sagen, wie dicht wir hinter der Startlinie sind und in Kombination mit der Startuhr bestimmen, wieviel Zeit wir noch „killen“ müssen, um keinen Frühstart zu haben.

© Bernardi Bibiloni

Das Beste draus machen!

Aber auch das ist Segelsport und so machten wir das Beste aus der Situation.

© Bernardi Bibiloni

Am letzten Tag der Regatta waren wir Gesamtdritte und es war nur noch ein Rennen zu segeln. Die zweitplatzierte „OneGroup“ hatte so viele Punkte Vorsprung, dass wir sie kaum noch überholen konnten. Also lag unser Fokus darauf, uns die Viertplatzierten vom Leib zu halten. Das änderte sich jedoch schlagartig, als nach dem Start durch meine Handfunke dröhnte:

„Einzelrückruf, Einzelrückruf. Bugnummer 11.“

„Wir sind klar!“, schrie ich nach achtern.

„Bist du sicher?”, schallte es zurück.

Natürlich war ich mir sicher, aber da man sich auf diesem Niveau keine Fehler erlauben darf, ging ich doch im Geiste nochmal den Funkspruch durch, ob ich auch alles 100% richtig verstanden hatte.

Hatte ich. Nun war es an uns das Beste draus zu machen und eine sehr gute Platzierung nach Hause zu fahren. Leider reichte am Ende unsere Platzierung nur für Punktegleichheit und da OneGroup die beste Einzelplatzierung hatte, konnten sie Platz zwei gerade noch so halten. Als Drittplatzierte wurden wir trotzdem zur glamourösen Siegerehrung in der Kathedrale eingeladen und bekamen einen Handschlag vom spanischen König für unsere Leistung. Welch eine Ehre!

© Clubswanracing

English Text

Let’s Chatch Up – Everything that Happened in the 2nd Half of 2022: Copa del Rey

After our chaotic training camp in Halifax, I went straight on to the next event: With the „Red Eye“ flight, as the Canadians say, I flew overnight from Halifax to Frankfurt and from there to Palma de Mallorca. From the cab I hopped straight on to the scales, where my crew was already waiting for me. Just 24h before I had sailed 49er FX with Nadi in St. Margarets Bay. On the flight I had hardly eaten, and I had nothing for breakfast to have my target weight for the weigh-in. Busy days!

What was next? A few days of training and then the Copa del Rey regatta. Each day we met a couple of hours before heading out for video debrief of the previous day. In Palma, the wind doesn’t come until early afternoon in the summer, so I didn’t have to get up too early. I welcomed that very much, since I was properly suffering from jet lag.

Trouble with the electronics

In the middle of the week the GPS on board started to fail. We use the GPS to determine our position (and then derive various other data from it), and to synchronize the data with other media such as video and sound for the debriefs. The latter just caused more work, but what made me really nervous was that the „pinging“ i.e. the position determination of the start line boundary, was no longer reliable. Normally I can tell exactly how close we are behind the starting line and in combination with the start clock determine how much time we still have to kill in order not to have an early start.

Make the best of it!

But that’s also part of the sport and so we made the best of the situation.

© Clubswanracing

On the last day of the regatta, we were in 3rd place, and there was only one race left to sail. The second placed „OneGroup“ was so many points ahead that we could hardly overtake them. So our focus was on keeping the fourth-placed team behind us. However, that changed abruptly right after the start:

My handheld radio blared: „Individual Recall, Individual Recall. Bow number eleven „!

„We’re clear, OneGroup was over „, I yelled aft.

„Are you sure?“ it echoed back.

Of course, I was sure, but since you can’t afford any mistakes at this high performance level, I went through the radio message again in my mind to make sure I had understood everything 100% correctly.

I had. Now it was up to us to make the best of it and to bring home a very good race result. Unfortunately, in the end our race was only enough for a tie in points and since OneGroup had the best individual race result, they were just able to keep second place. As third place finishers, we were nevertheless invited to the glamorous award ceremony in the Cathedral and received a handshake from the King of Spain for our performance. What an honour!

© Bernardi Bibiloni

Translated with http://www.DeepL.com/Translator (free version)

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