Portugal Grand Prix 2021/2022 Round 1 (III)

Wir besprachen alles Nötige am Motorboot. Der 49er FX ist dann relativ sicher, man legt einfach einen Wing auf einem Schlauch ab und hält den Bug knapp im Wind. Das Boot ist dann so stabil, dass ich sogar schnell den Trimm an den Wanten ändern konnte, sodass wir gut für den starken Wind gerüstet waren.

Sobald man allerdings vom Motorboot weg ist, braucht das Boot vor allem eines, um stabil zu sein: Speed! Ein langsamer FX ist extrem schwierig aufrecht zu halten, wenn er langsam ist oder keine Strömung an Schwert und Ruder hat und so war es nicht verwunderlich bei den starken Böen, die nun reinkamen, dass wir mehrere Male kenterten. Die Ankündigung zum Start des 2. Tagesrennens war schon lange durch und bis wir endlich loskamen, waren wir schon echt spät dran und sehr weit weg von der Startlinie. So starteten wir eine Minute hinter allen anderen, schafften es aber im Laufe des Rennens zumindest ein Boot aufzuholen und den Rückstand zum Feld ordentlich zu verringern. Da viele andere Teams wegen Materialbruch, oder weil sie sich die Bedingungen nicht zugetraut hatten, reingefahren waren, landeten wir am Ende sogar noch auf Platz 13.

Im dritten Rennen war immernoch viel Wind, aber dieses Mal verpassten wir nicht den Start. Wir schafften es das ganze Rennen das Boot aufrecht zu halten und hielten die ganze Zeit einen Platz in den Top Ten, bis die letzte Halse vor dem Ziel etwas wackelig endete und wir kurz vor der Ziellinie kenterten. Leider wurden wir dadurch nur noch 11., trotzdem war es ein erfolgreicher Tag. Wir waren noch nicht oft in solchen Bedingungen gesegelt, aber hatten souverän gekämpft und uns gut geschlagen.

Ehe wir uns versahen, war auch schon der letzte Wettfahrttag da. Es war wieder ordentlich Wind und die Welle war deutlich schwieriger zu fahren als am Tag zuvor. So hatten wir auf dem Downwind ordentlich zu tun, um nicht mit dem Bug in die nächste Welle zu stechen und vorn über zu schlagen. Leider erwischte uns sowohl im ersten als auch im dritten Rennen des Tages jeweils eine Welle, bei der man echt nicht mehr viel machen konnte, um einen sogenannten „Nosedive“ zu verhindern. Während wir das Ganze im letzten Rennen noch irgendwie retten konnten (unser Coach hatte uns schon baden gesehen), kenterten wir leider im ersten Rennen. Mit 16, 12 und 14 hielten wir uns aber trotzdem noch auf dem 10. Platz im Gesamtklassement und waren damit für unsere erste richtige Regatta ziemlich zufrieden.

Ergebnisse gibt es hier.

English Version

We discussed everything necessary on the coachboat. With one wing on the tube of the rib, the 49er FX is relatively safe, just keep the bow close to the wind. The boat is so stable that I could even quickly change the trim on the shrouds, so we were set up equipped for the strong wind.

However, once away from the coachboat, a skiff needs one thing above all else to be stable: speed! A slow FX is extremely difficult to keep upright, especially when there is no flow on the centerboard and rudder, so with the strong gusts that were coming in, it was not surprising that we capsized several times. The start of the 2nd race of the day had already been announced a while ago and by the time we finally got going we were really late and very far from the starting line. So we started one minute behind everyone else, but managed to catch up at least one boat during the race and reduce the gap to the fleet quite a bit. Since a lot of other teams went in because of broken equipment or because they didn’t feel safe with the conditions, we even ended up in 13th place.

In the third race there was still a lot of wind, but this time we didn’t miss the start. We managed to keep the boat upright the whole race and held a place in the top ten the whole time, until the last gybe before the finish ended a bit shaky and we capsized just before the finish line. Unfortunately, this meant we only finished 11th, but it was still a successful day. We hadn’t sailed in such conditions often before but had fought confidently and done well.

Before we knew it, the last day of racing was here. There was strong wind again and the wave was much more difficult to ride than the day before. So we had a lot of work to do on the downwind to avoid pitchpoling into the next wave. Unfortunately, both in the first and the third race of the day, we were caught by a wave where there was really not much we could do to prevent a so-called „nose dive“. While we could somehow save the whole situation in the last race (our coach had already seen us swimming), we unfortunately capsized in the first race. With 16, 12 and 14 we were still on the 10th place in the overall ranking and were quite satisfied for our first proper regatta.

Results can be found here.

Translated with the help of http://www.DeepL.com/Translator (free version)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: