Das E steht für Eckernförde

Bei der diesjährigen Kieler Woche wurden wir Laser Mädels auf die Bahn Echo geschickt, die auf halbem Wege Richtung Eckernförde liegt. Die ersten zwei Tage versorgte uns die Bahn mit ordentlich Wind aus West/Nordwest, sodass wir 5 Rennen komplett bei Durchhalte- und Hängebedingungen segeln konnten. Abgesehen von einem 35. Platz im ersten Rennen segelte ich ziemlich konstant um die 20 herum mit guten Starts oder zumindest guten Nachstartphasen. An den anderen beiden Tagen kämpfte der Gradientwind gegen die Seebrise, sodass wir entweder erst abends segeln konnten, als die Sonne und damit die Seebrise weg waren oder ganz früh morgens wenn die Sonne noch nicht stark genug war, um den Gradienten zu verdrängen.

Zustande kamen drei Rennen bei drehenden und löchrigen Bedingungen, von denen zwei bei stark abnehmendem und schließlich kaum noch vorhandenem Wind zu Ende gesegelt wurden, wobei es wie beim Mikado war: Bloß nicht bewegen, sonst bekam man eine gelbe Flagge von der Jury.

Im ersten von diesen beiden Rennen machte ich viel richtig und wurde 12., im zweiten Rennen dagegen war ich immer zur falschen Zeit am falschen Ort und schaffte es letztendlich nur mit Mühe aus dem Flautenloch ins Ziel.

Gestern standen dann nur noch die Medalraces an, die wir auf der großen Leinwand in Schilksee verfolgten, mussten aber zur großen Enttäuschung feststellen, dass nur 49er, Fx und Nacra17 übertragen wurden…

Jetzt hat mein Laser erstmal etwas Ruhe von mir, denn ich werde mich ein bisschen als Trainerin für Optisegler versuchen.

English Version

At this year’s Kieler Woche they sent us Lasers to the area Echo, which is halfway towards Eckernförde – and that’s a loong way out. The first two days the racing area provided us with quite strong wind from WNW so we could sail 5 races in hiking conditions. Apart from a 35th in the first race, I always finished quite consistently around 20th. The other two days the seabreeze always fought with the gradient so the only time we could sail was in the morning and late evening when the seabreeze was too weak to kill the gradient. We managed to get three races in but two of them only because the RC let us drift over the finish line in no wind. I had one average, one good and one bad race but always quite good starts or good moments after the start.

This really helps me gaining more confidence and trust into my basis skills so I am quite happy with how the regatta went.

Now I‘m looking forward to coaching some optimist sailors. It’s always good to go back to the basics and give your knowledge to the next generation.

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