With or Without Coach?

The other four racing days of the SOF were a mix of mostly strong conditions, especially on the second last day when the wind peaked up to 25kts. Usually I find it easier in strong air to get off the starting line and get a free lane. And it really is easier because boats spread more and quicker over the course and dirty air doesn’t have that much of an impact on your wind. But at this regatta I just couldn’t really find my speed, although I had been going decently fast in the training. In the third race of that strong wind day I finally recognized why. Other Laser sailors may shake their heads now because it might seem obvious but that’s it: I just didn’t have my vang on enough so I was truly overpowered and had no chance to properly hike down my boat.

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ThomTouw.com Photography

With adjusting that for the third race of the day I finally rounded the top mark in sort of a position where I expect myself in these conditions.

But this incident got me a little bit wondering whether this journey is actually gonna be successful without a coach or not.

At this level of competitive sports a coach of course still tries to give his/her knowledge and experience to you so you’ll keep learning about your passion. But also that’s someone who’s got your back, who gives you another perspective, who advises you when you’re in doubt and who reminds you of stuff you usually know but just forget when facing anxiety in competition.

So what can I do about it in the short term? It’s pretty hard to get a good coach who you can actually pay for as a single person, plus you need a rib.

So why don’t get that person myself?

Sure, I don’t have as much experience and knowledge as an potential coach would have but knowledge and experience you can also get from books, podcasts and blogs – or even the ILCA website where coaches such as John Emmett publish articles about important stuff in racing. A bit more difficult might be the part of getting another perspective and advise and getting reminded of stuff I should know. Well, you can discuss incidents that happened on the water or problems you had with other sailors, maybe someone you’re traveling around with anyway. And then I just need to become more attentive, mindful and thoughtful on everything I do on the water. That’s easily said but a good thing to work on!

Deutsche Version

Die restlichen vier Regattatage der SOF waren ein Mix aus mehr oder weniger Starkwindbedingungen, vor allem der vorletzte Tag, an dem der Wind in Spitzen über 25kts ging. Normalerweise finde ich es an Starkwindtagen einfacher, nach dem Start eine freie Lane zu finden, weil das Feld sich schneller und weiter ausbreitet und Abwinde von anderen Booten nicht so viel Einfluss haben. Aber irgendwie fand ich bei dieser Regatta so gar nicht meinen Speed, obwohl ich im Training eigentlich gut zurecht gekommen war. Im dritten Rennen an ebendiesem Starkwindtag erkannte ich auch warum. Andere Lasersegler werden jetzt den Kopf schütteln. Ich hatte meinen Baumniederholer einfach nicht dicht genug gezogen (was das A und O bei viel Wind ist), also hatte ich viel zu viel Druck im Rigg, den ich nicht loswerden und nicht durch Hängen in Speed umwandeln konnte.

Nachdem ich meinen Trimm fürs dritte Rennen angepasst hatte, rundete ich die Luvtonne endlich in einer Position, die ich von mir bei diesen Bedingungen erwarte.

Trotzdem brachte mich dieser Vorfall zum Nachdenken, ob meine Pläne ohne einen Trainer überhaupt erfolgreich sein würden.

An diesem Punkt in Leistungssport ist es natürlich noch so, dass der Trainer versucht, all sein Wissen und seine Erfahrung an seinen Sportler weiterzugeben, damit dieser mehr über seinen Sport lernt. Aber ein Trainer ist auch jemand, der dir den Rücken frei hält, dir eine andere Perspektive gibt, dir einen Rat gibt, wenn du nicht weißt, was du machen sollst und der dich an Dinge erinnert, die du eigentlich weißt, aber im Angesicht von Nervosität im Wettkampf vergisst.

Also was kann ich kurzfristig machen? Es ist ziemlich schwierig, einen guten Trainer zu finden, den man als einzelne Person bezahlen kann und dann braucht man auch noch ein Motorboot…

Also warum nicht versuchen, sein eigener Trainer zu sein?

Klar, ich habe nicht so viel Wissen und Erfahrung wie ein guter Trainer, aber Wissen und Erfahrungen kann man sich auch aus Büchern ziehen oder von Podcasts und Blogs, oder sogar der ILCA Website, wo große Trainer wie John Emmett informative Artikel veröffentlichen.

Ein bisschen schwieriger ist es, eine andere Perspektive und Rat zu bekommen und erinnert zu werden. Aber man kann sich ja auch mit anderen Seglern austauschen, z.B. jemandem, der mit dir zusammen wohnt. Und ansonsten muss ich wohl einfach achtsamer und aufmerksamer werden. Das ist einfacher gesagt als getan, aber eine gute Aufgabe, an der ich arbeiten kann!

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