I‘m back!

In December I left Europe as a Nacra17 Crew, a bit unsettled about what I really wanna do about my future sailing stuff. In a couple of weeks I’m gonna leave Australia as a Laser sailor and very certain about my plans!

Together with my boyfriend Dan Self, who sails the Laser Standard I will travel around southern Europe until the end of may, sailing the Princess Sofia Trophy in Palma, the Olympic Sailing Week in Hyères and the Senior Europeans in Porto.

Since I didn’t qualify for the National Team of the German Sailing Federation in any boat class that I sailed this summer, I’m gonna have to do my own thing. This means I have to cover some more costs, like paying for fuel, tolls, maybe coaches… but it’s also a great opportunity for me to see how far I can get without the pressure having to perform on a certain level to be able to continue my sailing career. Because that’s what was kind of an issue for me the last three years – fear of loss – fear of not being able to continue this sport that I love so much, on this level and in this community. But I realized I can – even without particular support from the federation.

Nevertheless I’m not gonna do this just for the fun and the experience. It’s a bit too much money to spent on fun and experiences… I made up a plan and I’m aiming for a medal at the U21 world championship at the end of October in Croatia. The next 9 months I will spent getting all my homework done to be confident and appropriately prepared to reach my goal. That also should be enough to requalify myself for the National Team – because I’m aware that this solution can only work temporarily.

Deutsche Version

Im Dezember verließ ich Europa als eine Nacra17 Vorschoterin, ein bisschen unschlüssig darüber wie es seglerisch für mich in Zukunft weitergehen sollte. In ein paar Wochen werde ich aus Australien wiederkommen, als Laserseglerin, und mit einem festen Plan in der Tasche!

Zusammen mit meinem Freund Dan Self, der ebenfalls Laser, jedoch Laser Standard, segelt, werde ich bis Ende Mai durch Südeuropa reisen und an der Princess Sofia Trophy auf Mallorca, der Olympic Sailing Week in Hyères und der Europameisterschaft in Porto teilnehmen.

Nachdem ich mich letzten Sommer in keiner der Bootsklassen, die ich gesegelt bin, für den Kader des Deutschen Seglerverbands qualifiziert habe, werde ich alles auf eigene Faust machen müssen. Das bedeutet, dass ich ein paar mehr Kosten stemmen muss: Diesel, Maut und evtl. Trainerhonorare… aber das Ganze ist auch eine gute Gelegenheit für mich, zu schauen, was ich erreichen kann, ohne den Druck im Nacken, Ergebnisse zeigen zu müssen, um meine Segelkarriere fortzusetzen.

Denn das war quasi meine größte Barriere in den letzten drei Jahren – Verlustängste – Angst, dass ich den Sport, den ich so sehr liebe, nicht mehr auf derselben Ebene und in derselben Gemeinschaft ausüben könnte. Aber was mir hier in Australien klar geworden ist – ich brauche keine Angst zu haben. Ich kann olympisch Laser segeln, auch ohne eine konkrete Unterstützung des Verbands.

Nichtsdestotrotz mache ich das Ganze nicht nur zum Spaß und um der Erfahrungen willen. Dafür kostet der ganze Zirkus zu viel Geld. Ich möchte bei der U21 WM Ende Oktober in Kroatien eine Medaille holen. Die nächsten neun Monate werde ich damit verbringen, alles Erdenkliche abzuarbeiten, um selbstbewusst und entsprechend vorbereitet zu sein, mein Ziel zu erreichen. Das sollte mich auch wieder für den Kader qualifizieren – denn ich weiß, dass die momentane Lösung nur temporär sein kann.

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