It’s all about being better than yesterday

My first regatta in the Nacra17, the first round of the Vilamoura Sailing Grand Prix, was all about learning. We started the camp with a few days of training where we had the focus on finding a good trim setup and getting into the racing mode. Throughout the week we had nearly all kind of conditions, including up to 25kts with 2 meter waves on the first day of racing. Especially that day was really challenging with the speed and the waves and the forces that appear on and around the boat. Actually there were a few moments on that day when I wished to be back on the Laser where it is relatively easy to keep everything in control. But there were a lot of breathtaking moments too that made me have an incredible time in Portugal.

In the end the regatta kinda didn’t went as good as we had expected but when you go into a competition in a new constellation for the first time, you can’t really predict the outcome – especially not in a sport like sailing where you have so many impacts that you can’t control. Of course you have expectations. You have sailed practice races in the training against some of your opponents that you also meet in the real competition, so you can approximate a result that you may reach and based on that and on what your aims are you set a goal. But you should also keep in mind that everything is new for you and that you are in a learning process. You might be only on a few percent out of the 100% of omniscience. So the goal for keeping the motivation turned on and the fun alive should be to improve from day to day – preferably a bit more than your competitors.

Photo: Vilamourasailing

Deutsche Version:

In meiner ersten Regatta im Nacra17, der ersten Runde des Sailing Grand Prix in Vilamoura, ging es mir vor allem darum, so viel wie möglich zu lernen.

Vor der Regatta hatten wir noch ein paar Tage Training, in dem der Fokus darauf lag, einen guten Trimm zu finden und (vor allem für mich) die regattaspezifischen Anforderungen für das Boot zu entwickeln. Während der Woche hatten wir die unterschiedlichsten Bedingungen, insbesondere bis zu 25kts und 2m Wellen am ersten Regattatag. An dem Tag war das Segeln besonders herausfordernd. Ich hatte mit den Geschwindigkeiten, den Wellen und den Kräften, die am und um das Boot herum wirken, ziemlich zu kämpfen und erlebte die ein oder andere Situation, in der ich mich ein bisschen zurück auf meinen Laser gewünscht habe, der bei solchen Bedingungen deutlich einfacher zu kontrollieren ist. Es gab aber auch unglaublich viele atemberaubende Momente, die mir eine einzigartige Zeit in Portugal bescherten.

Die Regatta lief letztendlich nicht so gut wie wir es uns vorgestellt hatten, aber es ist auch einfach so, dass man, wenn man das erste Mal in einer neuen Konstellation in einen Wettkampf geht, nicht sicher vorhersehen kann, wie das Ergebnis ausfallen wird – vor allem nicht in einer Sportart wie dem Segeln, wo so viele Faktoren die Leistung beeinflussen, die man meist nicht ändern kann. Natürlich hat man Erwartungen. Man segelt schon vorher Trainingsrennen gegen die Gegner, gegen die man auch im wirklichen Wettkampf segelt und kann sich dann ungefähr ausrechnen, was drin ist. Basierend darauf und darauf, was du erreichen willst, hat man dann ein Ziel im Kopf. Man sollte aber auch im Hinterkopf behalten, dass man, wenn man noch ganz am Anfang steht, am Lernen ist und vielleicht erst wenige Prozent von 100% Allwissen hat. Also sollte das Ziel, um die Motivation und die Freude an dem, was man macht, hochzuhalten, auch immer sein, sich von Tag zu Tag zu verbessern – und das am besten mehr als seine Konkurrenz.

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