Mit mehr Glück als Verstand im Medalrace

Vom 28.09. bis 03.10. fand in Wismar die Deutsche Seniorenmeisterschaft statt. 

Mittwoch reisten wir an, ich mit einer fetten Erkältung im Gepäck, die ich am Donnerstag noch nebenher versuchte auzukurieren, während wir uns anmeldeten und die Boote vermessen ließen und für die Regatta fertig machten. 

Am Freitag war die Erkältung zum Glück leicht abgeklungen, ich konnte nämlich alle verfügbaren Kräfte brauchen, weil der Wettfahrtleiter für den ersten Tag vier Wettfahrten angekündigt hatte und wir ca. 15-20 Knoten starken Wind hatten.


Letztendlich segelten wir aber nur drei Rennen, weil alle fix und fertig waren. Mit den Plätzen 10, 10 und 9 lag ich im Zwischenergebnis auf Platz 9.

Am Samstag war etwas weniger Wind, trotzdem schafften wir wieder drei Rennen. Mit Platz 8, 12 und 6 konnte ich noch einen Platz gutmachen und startete als 8. in den dritten Wettfahrttag. 

Aber irgendwie war das nicht mein Tag. Im ersten Rennen kam ich nicht auf die Seite, auf die ich wollte und fuhr mit als Letzte durchs Ziel. Auch im zweiten Rennen konnte ich mich nicht berappeln. Mit neuer Motivation wollte ich einen richtig guten Start hinlegen und kassierte prompt einen Frühstart, musste umkehren und hinter die Startlinie zurückkehren und konnte dann nur noch versuchen aufzuholen. Das Rennen lief dann genauso schlecht wie das erste. In der Pause vor dem dritten Rennen versuchte ich dann irgendwie den Frust abzubauen. Irgendwie schien  das geklappt zu haben, irgendwie auch nicht, jedenfalls gelang mir ein ziemlich guter Start und zum Ende der Startkreuz war ich Erste! Bis zum zweiten Vorwind konnte ich meine Führung verteidigen, doch dann wurde ich eingeholt, wurde nervös und kassierte eine Strafe wegen unerlaubten Vortriebs. Schließlich musste ich das Rennen auf Platz 10 beenden. Damit konnte ich eigentlich nicht mehr auf einen Platz im Medalrace der besten 10 hoffen und war dementsprechend sehr enttäuscht. Aber wie durch ein Wunder war ich 8. geblieben. Anscheinend war ich nicht die Einzige, die einen schlechten Tag gehabt hatte. 

So startete ich am Montag also bei meinem ersten Medalrace. Die 7. konnte ich bei 29 Punkten Abstand nicht mehr einholen, also konzentrierte ich mich darauf, die Neunte und Zehnte hinter mir zu lassen, um Achte zu bleiben und mit dem 8. Platz im Medalrace hatte ich das locker geschafft.

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