Ausflug nach Cascais II

Eine andere Kellnerin bringt den Saft und die kleine Auswahl an Tapas und anderen Vorspeisen, die wir bestellt haben, und wir stellen ein bisschen erleichtert fest, dass der Saft nicht mit Aubergine, sondern Rote Bete ist. Und er schmeckt gut!

Das Essen schmeckt genauso lecker, wie es aussieht und wir sitzen eine Weile nur da und probieren die unterschiedlichen Köstlichkeiten.

Jorge ist etwas dazwischengekommen, also genießen wir unser Mittagessen alleine. Dafür schickt er uns die nächste Sightseeing Empfehlung: Praia du Guincho, derselbe Strand auf den wir eben noch diese atemberaubende Aussicht genossen haben. Unser Gruppenchat verwandelt sich in einen digitalen Reiseführer!

Bevor wir zum Strand fahren, suchen wir uns noch ein kleines Café im Zentrum von Cascais aus. Es geht doch nichts ohne einen guten Kaffee! Leider stellt sich der Kaffee dort doch als eher durchschnittlich heraus (Ich bin aber auch ganz schön verwöhnt von den tollen Kaffees in Kiel). Unser kleines Café verkauft auch Pasteis de Belem, bekannter unter dem Namen „Pasteis de Nata“, ein traditionelles portugiesisches Gebäck. Diese Blätterteig-Pudding-Törtchen wurden vor hunderten von Jahren von im Lissabon ansässigen Mönchen erfunden. Das bis heute geheime Rezept haben die Mönche später an den Nachbarn ihres Klosters verkauft, eine Zuckerfabrik.

Die Straße zum Strand schlängelt sich an der Küste entlang. Es geht schon auf den Abend zu, aber leider ist der Himmel im Westen über dem Atlantik ordentlich bewölkt, sodass wir schon nicht mehr damit rechnen, einen schönen Sonnenuntergang zu sehen. Als wir aber am Praia du Guincho ankommen – gerade rechtzeitig zum Sonnenuntergang – reißt die Wolkendecke etwas auf und präsentiert sich in den schönsten Gelb-, Rot- und Orangetönen!

Während es dunkel wird, treffen wir unseren Coach bei ihm zu Hause, ziehen uns schnell um und fahren dann alle gemeinsam zu einem Restaurant in der Altstadt von Lissabon. Das Ziel ist eine kleine Überraschung für Nadi und mich. Wir gehen durch einen kleinen Shop, in dem lokale Künstler handgefertigten Schmuck und Bilder verkaufen, eine Treppe herunter und dann wieder hoch und finden uns in einer Art überdachten Balkon über den Dächern von Lissabon wieder! Durch die Fenster, die den gesamten Raum umgeben, hat man eine atemberaubende Aussicht auf Lissabon, die „Ponte 25 de Abril“, die in ihrem Aussehen stark der Golden Gate Bridge in San Francisco ähnelt, und die Statue „Santuário de Cristo Rei“ daneben.

Am nächsten Morgen stehen wir früh auf, verabschieden uns und bedanken uns für die Gastfreundschaft. Dann geht es auf direktem Wege zum Flughafen Lissabon um unsere Trainingspartnerinnen aus Amerika abzuholen! Sobald deren Mast auf dem Dachgepäckträger und all ihre Taschen im Auto verstaut sind, treten wir den „Heimweg“ zurück nach Vilamoura an, aber nicht ohne noch einen kleinen Boxenstopp einzulegen! Im Gruppenchat bekommen wir eine letzte Empfehlung: Das Café Amélia Lisboa. Dort bekommen wir endlich richtig guten Kaffee! Und unsere Cappuccinos sogar mit Mandel- oder Hafermilch!

Der Ausflug war wirklich schön. Zwar haben wir mehr gegessen, als dass wir uns Sehenswürdigkeiten angeschaut haben, aber die landesübliche Küche gehört doch auch zur Kultur! Insgesamt waren die zwei Tage sehr entschleunigend und dabei trotzdem effizient! Ich konnte auf der Autofahrt ein paar organisatorische Sachen erledigen und tatsächlich hätten wir den Weg nach Lissabon sowieso auf uns nehmen müssen, um unsere Trainingspartnerinnen abzuholen.

So konnten wir mit frischer Energie in das nächste Trainingslager starten!

English Version

A different waitress brings the juice and the small selection of tapas and other appetisers we ordered, and we are a little relieved to find that the juice is not with eggplant, but beetroot, and it tastes good!
The food tastes just as delicious as it looks and we sit there for a while just chewing and enjoying.

Jorge had something come up, so we enjoyed our lunch alone. Instead he sends us the next sightseeing recommendation: Praia du Guincho, the same beach we were still looking at during our lunch. Our group chat turned into a digital travel guide!

Before we go to the beach, we choose a small café in the centre of Cascais. Nothing is good without a good coffee! Unfortunately, the coffee there turns out to be rather average (but also, I’m probably quite spoiled by the great coffees in Kiel). The café also sells Pasteis de Belem, better known as „Pasteis de Nata“, a traditional Portuguese pastry. These puff pastry custard tarts were invented hundreds of years ago by monks living in Lisbon. The monks later sold the secret recipe to their monastery’s neighbour, a sugar factory. Yum!

The road to the beach winds along the coast. It is already getting close to sunset, but unfortunately the sky in the west over the Atlantic is quite cloudy, so we don’t expect to see a beautiful sunset. But when we arrive at Praia du Guincho – just in time for sunset – the cloud cover breaks a little and presents itself in the most beautiful shades of yellow, red and orange!

Before it gets really dark, we meet our coach at his house, quickly get changed and then drive to a restaurant in the old town of Lisbon. The destination is a little surprise for Nadi and me. We walk through a small shop selling handmade jewellery and paintings by local artists, down a flight of stairs and then up again, finding ourselves on a balcony above the rooftops of Lisbon! Through the windows that are surrounding the entire place, there is a breathtaking view of Lisbon, the „Ponte 25 de Abril“, which looks a lot like the Golden Gate Bridge in San Francisco, and the „Santuário de Cristo Rei“ statue next to it.

The next morning we get up early, say goodbye and thank them for their hospitality. Then we head straight to Lisbon airport to pick up our training partners from America! As soon as their mast is on the roof rack and all their bags are stowed in the car, we start our „way home“ back to Vilamoura, but not without making a little pit stop! In the group chat we get one last recommendation: Café Amélia Lisboa. There, we finally get really good coffee! And our cappuccinos even come with almond or oat milk!

Our little trip was really nice. We ate more than we did any sightseeing, but the local cuisine is also part of the culture, no?! All in all, the two days were very relaxing and yet efficient! I was able to take care of a few organisational things on the car drive and in fact we would have had to make the trip to Lisbon anyway to pick up our training partners.
After that we were able to start the next training camp with fresh energy!

Translated with the help of http://www.DeepL.com/Translator (free version)

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