How not to start into a regatta

What’s the worst thing that could happen to you on your layday right before a big event? Well I don’t know what the worst case scenario is that you are thinking of now, but mine happened just before this year’s Senior Europeans in Porto which concluded Saturday.

The day before the regatta we went out for breakfast at a nice cafe, parked the car in a nearby street and when we came back the passenger side window was broken, the glovebox open, and our backpacks that we had packed for going to the harbour later were gone. In my backpack there was my vang with brand new ropes and blocks, aswell as my evaluation book and my wallet with my passport, driving license and credit cards.

So I had no vang for measurement, a car with a broken window which needed to be fixed and a lot of stuff I had to report to the police. Luckily I had my friends with me to make the situation much more bearable and the phone number of someone helping at the measurement to tell them I‘d be a little late for that.

My racing then weren’t that catastrophic but also not good. At the beginning of the regatta I spent a lot of time chasing the fleet and my starts which I wanted to focus on during this event were worse than usually.

I just could not pull myself together on the race course although I got a lot of support from the very kind Italian coach who I gave my bag for the races and one of my best friends who was being around, doing physiotherapy with us and helping me in the boat park with whatever I could need.

But towards the end of the regatta with increasing winds and bigger swell I got more confident and it was good to see that even when I’m falling apart I can still sail fast in breeze. Also I had three very good starts (one was abandoned) on the last day of the regatta leaving me with a 23rd and a 22nd in the last two races.

After all, this was a very tough event for me, not so much because I didn’t sail as well but mainly because there was so much I had to deal with outside of racing.

Well, I can only grow from that.

Overall the organizers did a really good job making this event work in a tidal venue with very little launching space for more than 300 boats and I really enjoyed the sailing in the big swell!

That’s what I love about the laser class: Sailing in big breeze and swell, when for example sailing a Nacra already gets very dangerous/impossible, and the big community of sailors from all over the world and even smaller countries that race against each other but at the end of a tough week still can go out together and party.

Deutsche Version

Was ist das Schlimmste, was dir an deinem Layday vor einem großen Event passieren kann? Ich weiß nicht, was du dir jetzt gerade vorstellst, aber mein Worst Case Szenario ist vor der Europameisterschaft, die am Samstag in Porto zu Ende gegangen ist, passiert.

Wir wollten in einem netten Café frühstücken, parkten das Auto in einer Straße in der Nähe und als wir wiederkamen, war das Fenster auf der Beifahrerseite eingeschlagen, das Handschuhfach stand offen und unsere Rucksäcke, die wir für später gepackt hatten, waren weg.

In meinem Rucksack war mein Baumniederholer mit neuen Leinen und Blöcken, gerade neu gespleißt für die Regatta und bereit vermessen zu werden, mein Auswertungsbuch, was ungefähr das Heiligste ist, was ein Segler besitzt, und mein Portmornee mit Ausweis, Führerschein und Kreditkarten.

Ich hatte also ein unvollständiges Boot für die Vermessung, ein kaputtes Auto und einen Haufen an Dingen, die ich der Polizei melden musste. Zum Glück waren meine Freunde da, die das Ganze zumindest etwas erträglicher machten und ich hatte die Telefonnummer von einem der Helfer, sodass ich Bescheid sagen konnte, dass ich etwas zu spät zur Vermessung kommen würde.

Der Start in die Regatta war dann zwar keine komplette Katastrophe, aber auch nicht optimal. Ich verbrachte viel Zeit mit Aufholen und meine Starts, auf die ich für diese Woche den Fokus gelegt hatte, waren schlechter als sonst.

Irgendwie war ich nicht ich selbst, nicht präsent auf dem Wasser. Daran konnte auch der supernette italienische Trainer nichts ändern, bei dem ich die Woche über mein Essen für die Rennen abgeben durfte. Oder Michelle Uttermann, eine meiner besten Freundinnen, ausgebildete Physiotherapeutin und Physiotherapie-Studentin, die mich bei diesem Event physisch und mental riesig unterstützt hat.

Gegen Ende der Regatta, mit zunehmendem Wind, wurde ich aber selbstbewusster und segelte bessere Rennen. Gut zu sehen, dass ich, auch wenn ich mental etwas auseinander falle, immernoch schnell bin bei Starkwind. Außerdem schaffte ich es, am letzten Tag dreimal sehr gut zu starten (ein Start wurde zurück gerufen) und segelte mit einem 23. und 22. meine zwei besten Rennen der Regatta.

Letztendlich war die Europameisterschaft ein echt hartes Event für mich. Nicht unbedingt leistungsmäßig, sondern vor allem aufgrund der Dinge, mit denen ich mich sonst rumschlagen musste. Generell haben die Organisatoren aber echt gute Arbeit geleistet und in dieser verhältnismäßig kleinen Marina in einem Tidenrevier ein tolles Event für die über 300 Boote organisiert.

Es hat mir riesigen Spaß gemacht, an den Tagen mit mehr Wind mit dem Swell zu segeln. Und das ist es, was ich am Laser so liebe: Du kannst im Sturm und in riesigen Wellen rausgehen, wenn z.B. Nacra Segeln lebensgefährlich, wenn nicht sogar unmöglich wird und es macht einen Riesenspaß! Außerdem sind wir eine riesige Gemeinschaft von Seglern aus aller Welt, die am Ende einer harten Woche immernoch alle zusammen feiern können.

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