How to: Surviving

Today was tough. 16-23kts were on the forecast and that’s what we had on the water. For an experienced Laser sailor that’s not much. For a 49er Fx beginner that are survival conditions.

We had the late start after the boys‘ races and they took a little longer than expected so we had enough time to sit next to our boats, our equipment well prepared for the challenges that would surely come, while listening to the wind whistling in our riggs and watching some 49ers coming in with a broken sail or mast to fix.

Finally we were allowed to launch, headed out the harbour and capzised. And that was just one out of a huge number of capsizes today.

In the first race we capsized like three or four times and in the end broke one of our tiller extensions. Exchanging that broken one with the new one, that was fixed to our boom, took quite a long time and kicked us out of the finishing time limit. We crossed the finishing line but didn’t see that blue flag that shows the finish. So although we had been fighting as hell and every time we got pushed down brought ourselves back up, we only got scored DNF.

The same happened to us in the second race. We fought and fought but capsized with the gennaker set up, were able to drop it before getting back upright but weren’t able to set it again afterwards. So we had to sail one and a half downwind without a gennaker. Two or three more capsizes in addition to that made us miss the finishing time limit again.

Second DNF for the day, but we still wanted to keep fighting. We fixed the gennaker, got ourselves to that starting line and tried to get around that course without capsizing again – and it worked! We made it without any further capsizes and crossed the finishing line just behind the big crowd (which wasn’t that big anymore since 1/3 of the fleet had already gone to the harbour) but on time and as 24th! That was our only result without letters today and the proof that we had been our there and not just had stayed ashore.

Finally it paid back that we had not been giving up and with a high-five and a huge smile on our face we went back to the harbour.

We didn’t show the best performance on the course today. But we showed our personal possible best performance and learned a lot! And that’s everything that counts.

Deutscher Text:

Der heutige Tag war hart. 16-23kts standen in der Vorhersage und genau das hatten wir auch auf dem Wasser. Für eine erfahrene Laserseglerin ist das nicht mega viel. Für eine 49er Fx-Anfängerin sind das Überlebensbedingungen!

Wir hatten den zweiten Start nach den Rennen der Jungs, welche etwas länger dauerten als geplant. Also warteten wir neben unseren Booten, das Material gut vorbereitet auf die Herausforderungen, die da kommen würden, während der Wind durch unsere Wanten und Falle pfiff und von Zeit zu Zeit ein 49er mit gerissenem Segel oder gebrochenem Mast zum Reparieren hereinkam.

Schließlich durften wir auch ablegen, segelten einigermaßen sicher aus dem Hafen raus und kenterten. Und diese Kenterung war nur eine von vielen weiteren, die am heutigen Tag noch folgen würden.

Im ersten Rennen kenterten wir drei- oder viermal und brachen schließlich einen unserer Pinnenausleger durch. Diesen durch den neuen, den wir zuvor am Baum befestigt hatten, zu ersetzen, kostete uns einige Zeit, die uns am Ende fehlte. Wir überquerten die Ziellinie, aber sahen keine blaue Zielflagge. Also wurden wir, obwohl wir höllisch gekämpft, und immer wieder weitergemacht hatten, auch wenn uns eine Welle oder eine Böe oder unser Mangel an Training und Erfahrung mal wieder zu Boden (bzw. ins Wasser) gebracht hatte, als DNF gewertet.

Dasselbe passierte uns im zweiten Rennen. Wir kämpften und kämpften, aber kenterten, während wir den Gennaker oben hatten, konnten ihn zwar im gekenterten Zustand wieder reinziehen, aber nach dem Aufrichten nicht wieder hoch. So mussten wir 1 1/2 Downwinds ohne Gennaker fahren. Zusammen mit zwei, drei weiteren Kenterungen verpassten wir ein zweites Mal das Zielzeitlimit.

Der zweite DNF für den Tag, aber wir wollten trotzdem weiterkämpfen. Wir brachten den Gennaker in Ordnung, machten, dass wir an die Startlinie kamen, und versuchten, um den Kurs zu kommen, ohne noch ein weiteres Mal zu kentern – und es klappte! Wir kamen durch das Rennen, ohne eine weitere Kenterung und überquerten die Ziellinie direkt hinter dem Hauptfeld (das sich ziemlich dezimiert hatte, da bereits 1/3 in den Hafen gefahren waren), aber pünktlich und als 24.! Das einzige Ergebnis ohne Buchstaben und der Beweis, dass wir an diesem Tag auch da draußen gewesen waren und nicht einfach von vornherein an Land geblieben waren.

Endlich zahlte es sich aus, dass wir nicht aufgegeben hatten, und mit einem High-Five und einem fetten Grinsen im Gesicht ging es zurück in den sicheren Hafen.

Wir haben heute nicht die beste Performance auf dem Kurs abgeliefert, aber unsere persönliche bestmögliche Leistung und wir haben eine Menge gelernt! Und das ist alles, was zählt.

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