Road to Marseille

The disappointing result at my main event this year – the U21 worlds in Gdynia – was the straw that broke the camel’s back. Since last autumn I had considered quitting Laser sailing and starting sailing a two handed boat class where I might have a better chance at competing in the Olympics. My coach had given me the advice to wait until the end of this season to make a final decision. But after slightly missing my goal for the result of every regatta this year and the disaster of day three in Gdynia the decision was easy.

But now I needed someone to sail with.

I expected it to be easy because my coach had kept telling me that with my physique everyone would want to have me as their crew but it turned out to be a little bit more difficult than expected.

My enthusiasm and motivation from the start got a little Bit dampened… But then, I was about to deload my Laser for a Laser training camp in Kiel, and out of nowhere I recieved a message from the German youth Fx coach if I would like to sail with Cathie Bartelheimer the next day. Of course I said ‚yes‘ and the big smile on my face didn’t disappear for the whole day.

The smiling continued on the next day when I had my first ever Fx training session which was just simply awesome!!!

The Laser training camp was cancelled for me and instead of that I had four days to get to know the boat.

During these four days I came to the next big decision. Should I compete in the 49er Fx U23 World Championships with Cathie and cancel my participation at the Laser U21 Europeans in Sweden that I had planned this summer and also the Roadtrip through Sweden that I had planned to do after the Europeans?

Finally I found myself canceling the stay in Sweden, signing up for the international 49er class association and doing another four days of Fx training to ensure I’d be able to get around the race course without causing a completely mess.

So three days ago we packed Cathie’s boat and made everything ready for yesterday and today’s trip to Marseille.

Deutsche Version:

Das enttäuschende Ergebnis bei meinem diesjährigen Saisonhöhepunkt – der Junioren WM in Gdynia – war der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Schon seit letztem Herbst hatte ich überlegt, mit dem Lasersegeln aufzuhören und eine Zweihandbootsklasse zu segeln, in der ich vielleicht eine bessere Perspektive auf eine Teilnahme an den Olympischen Spielen hätte. Meine Trainerin hatte mir geraten, noch das Ende dieser Saison abzuwarten und dann zu entscheiden. Aber nachdem ich bei jeder Regatta in diesem Jahr mein Ergebnisziel gerade so verpasst hatte und der dritte Tag in Gdynia für mich so katastrophal verlief, war die Entscheidung einfach.

Nun brauchte ich aber erstmal einen Segelpartner.

Da meine Trainer mir immer wieder gesagt hatten, dass bei meinen körperlichen Voraussetzungen jeder glücklich wäre, mit mir zu segeln, erwartete ich, dass die Suche nach einem Segelpartner einfach sein würde. Tatsächlich war die Angelegenheit aber schwerer als gedacht.

Meine anfänglich scheinbar unendliche Begeisterung und Motivation bekamen also einen kleinen Dämpfer….

Aber dann, ich war gerade dabei, mein Boot für ein Trainingslager in Kiel abzuladen, erhielt ich eine Nachricht vom 49er Fx Jugendtrainer des DSV, ob ich am nächsten Tag mit Cathie Bartelheimer segeln wollte. Ich sagte natürlich zu und das breite Grinsen in meinem Gesicht ging den ganzen Tag nicht mehr weg.

Die Grinserei ging am nächsten Vormittag weiter als ich dann meine allererste Trainingseinheit im 49er Fx hatte, die einfach nur unglaublich war.

Das Laser Trainingslager hatte sich für mich dann erledigt, stattdessen hatte ich vier Tage, um in der neuen Bootsklasse klarzukommen.

In diesen vier Tagen hatte ich dann gleich die nächste große Entscheidung zu treffen. Sollte ich mit Cathie die Junioren WM im Fx segeln und dafür die Junioren EM im Laser absagen, genauso wie den Rodatrip, den ich geplant hatte, nach der EM zu machen?

Schließlich war ich so weit, den Aufenthalt in Schweden zu streichen, mich bei der internationalen 49er Klassenvereinigung anzumelden und mit vier weiteren Tagen Fx Trainings sicherzustellen, dass ich kein komplettes Desaster auf dem Regattakurs verursachen würde.

Also packten wir vor drei Tagen Cathies Boot zusammen und machten alles reisefertig für die Fahrt nach Marseille gestern und heute.

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