„…sodass eine Vorhersage kaum noch möglich ist.“

So stand es am letzten Morgen im offiziellen Windbericht der Travemünder Woche. Unser Start war schon auf 10 Uhr vorverlegt worden, um dem Sturm zu entgehen, der am Nachmittag zur Siegerehrung tatsächlich kam. Zuvor segelten wir allerdings noch die letzten zwei geplanten Rennen. Der Wind drehte in diesen zwar um einen konstanten Mittelwert, es war also nach den Regeln von World Sailing „legal“ die Rennen zu segeln, aber die Bedingungen waren alles andere als einfach. Wenn man von 90 bis 150 Grad quasi alles an Windrichtungen und von 5-20kts alles an Windgeschwindigkeiten dabei hat, sogar unterschiedliche Bedingungen auf den verschiedenen Teilen des Kurses, und das alles zufällig, dann hat es schon ein großes Stück weit mit Glück zu tun, ob man vorne mitfährt oder eben nicht.

Natürlich gibt es auch in diesen Bedingungen Segler, die besser klar kommen und auch, wenn sie mal Pech haben, sich wieder nach vorne kämpfen, aber ich gehöre noch nicht dazu. Das Glück hatte ich leider auch nicht auf meiner Seite und so fand ich mich zum Ende des Rennens immer am Ende des Feldes wieder…

Nach den Wettfahrten wollte ich nicht einmal mehr auf die Gesamtergebnisse schauen, ich wollte nicht wissen, wie sehr ich meinen guten Einstieg in die Regatta in den Sand gesetzt hatte. Die Veranstalter waren jedoch sehr großzügig mit der Vergabe von Preisen und riefen die Top 30 auf. So blieb mir mein persönlicher „Walk of Shame“ leider nicht erspart.

Wer sich die Ergebnisse trotzdem ansehen möchte, findet die Listen unter folgendem Link. Für mich ist die Regatta aber jetzt abgehakt. Ich habe meine Lehren aus ihr gezogen und schaue jetzt nach vorne, freue mich für meine Teamkameradin und beste Freundin, Laura Schewe, die Vize-Deutsche Meisterin wurde und stecke meine Energie in die Vorbereitungen für die U21 EM in Schweden.

„so a forecast is nearly impossible“

That’s what yesterday’s official wind report of Travemünder Woche said about the conditions. Our start was already at 10am to avoid the storm that actually came in the afternoon during the pricegiving ceremony.

Even though the wind was shifting around an average of 130 degree which made the racing „legal“ with the regulations of world sailing, we still had a range from 90 to 150 degree in wind shifts and a difference in the wind speed from 5-20kts. Different conditions at different parts of the race course didn’t make the racing even more esay, so it also quite depended on if you were lucky or unlucky to be at the top of the fleet or not.

Of course there are always sailors who do better in conditions like this, but I‘m not one of them yet. In addition to that I wasn’t really lucky that day, so most of the time I found myself at the bottom of the fleet.

I cannot deny that I have to work on my performance in conditions like this but that conditions were really at the limit. Even the coaches shook their heads and they didn’t do it about their sailors‘ mistakes but about what was going on on the race course…

In the end I didn’t really want to check the overall results but the race committee was really generous with the prices and called the top 30 to the stage. So unluckily I couldn’t avoid my personal „walk of shame“ to get that price for a rank that I really had not expected in this regatta.

If you nevertheless wanna check the results visit the link before. I took my lessons from this event, be happy for my teammate and best friend, Laura Schewe, who became vice german champion, and put all my energy into the preparations for the U21 europeans in Sweden.

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