“Perfekte Segelbedingungen”

Das war der Kommentar auf dem heutigen Windbericht. Und er behielt recht. Wir hatten einen recht konstanten Gradienten mit ca. 12kts aus 40 Grad, der ab und zu nach links drehte und von der Seebrise unterstützt wurde. Dazu schien die Sonne und es war so warm, dass man selbst in Hängehose und Lycra kein bisschen fror.

Foto: http://www.segel-bilder.de

Die zwei geplanten Rennen wurden ziemlich zügig durchgezogen, sodass wir schon sehr früh fertig waren. Damit wurde der Trend vom Vortag fortgesetzt, der darin bestand, dass wir NICHT mehr lange warten mussten, sondern der Start schon am Vortag auf eine windaussichtsreiche Zeit verschoben wurde, zu der wir dann tatsächlich gute Segelbedingungen hatten.

Gestern hatte ich leider ziemlich teuflische Kopfschmerzen während den Rennen, sodass ich relativ planlos und benebelt vom Schmerz über den Kurs fuhr. Es fühlte sich an, als säße mir ein kleiner gemeiner Zwerg im Nacken, der mir bei jeder Welle einmal mit einem Hammer auf den Kopf haute. Erst an Land konnte ich den kleinen Mistkerl mit einer Ibuprofen ausnocken und war die Kopfschmerzen dann auch wieder los. Für die Rennen war es aber zu spät: Mit den Plätzen 27 und 28 rutschte ich auf den 28. Gesamtplatz ab. Das reichte aber zum Glück nicht aus, um mich aus dem Goldfleet zu drängen.

Heute ging es mir wieder besser und mit einem 9. Platz zeigte ich, dass der gestrige Tag eine Ausnahme gewesen war. Das zweite Rennen bewies wiederum das Gegenteil. Nach einer Flagge am Start und einer etwas missglückten Startkreuz wurde ich 36. im zweiten Rennen. So ein Ausrutscher ist besonders ärgerlich, wenn man schon zwei „Streicher“ hat, aber passiert nun einmal auch ab und zu. Das ist Segeln. Es kann alles passieren.

Insgesamt bin ich aber wieder auf den 21. Rang vorgerückt und hoffe, mich in den nächsten zwei Tagen noch weiter nach vorne und vielleicht wieder in die Top Ten zurück kämpfen zu können.

English Version:

„Perfect sailing conditions“ was the comment on today’s wind report. And it was right. We had a quite constant gradient with approximately 12kts from 40 degree which went a little left from time to time. In addition to that it was sunny and very warm, so even me only wearing hiking pants and a lycra haven’t been freezing anytime.

The two planned races were done very quick which continued the trend from yesterday. Because since yesterday we didn’t have to wait anymore due to a very smart decision of the race committee which was to postpone our start already the night before to a more windy time of the day. Indeed we always had good wind for racing then.

Yesterday unluckily I got some really bad headache during the races which felt like there was a little dwarf sitting in my neck hitting my head with a hammer every time my boat hit a wave. So I ran around the race course quite haphazardly and dizzy and my results were equally bad. With a 27th and a 28th I dropped to 28th in the overall results… but that wasn’t enough to kick myself out of the goldfleet!

At least i could knock out the nasty little guy with some painkillers after racing.

In today’s first race I could show with a 9th place that yesterday was an exception but the second race immediately showed the opposite. After a yellow flag at the start and a really bad and confusing first upwind I endet up 36th. That’s quite annoying after already having two discards but that’s sailing.

All in all I moved up again to 21st position which makes me confident to improve the next two days and maybe fight myself back into the top ten.

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