…und da nahm das Unglück seinen Lauf…

Zurzeit bin ich zum zweiten Mal in diesem Jahr in Südfrankreich im Trainingslager. Seit vier Tagen trainieren wir schon fleißig auf dem Mittelmeer. Unter anderem vorgestern bei starkem Wüstenwind aus dem Süden und schönen großen Wellen. Nach einer halben Stunde Wendentraining war für mich die Trainingseinheit jedoch vorbei. Bei einer Wende von Steuerbord- auf Backbordbug kenterte ich. Zufälligerweise hatte meine Trainerin gerade dieses Manöver für die spätere Videoanalyse gefilmt. 

  
Dann musste sie allerdings schnell die Kamera wegpacken, weil ich etwas manövrierunfähig mit einem kaputten Unterliekstrecker herumtrieb. Da sich das Unterliek bei den riesigen Wellen nicht reparieren ließ, beschlossen wir mein Boot abzubauen und mich reinzuschleppen. Beim Abbauen brach mein 2 Jahre altes Mastoberteil an der Sollbruchstelle. Dadurch riss auch noch mein Segel. Die Sache mit dem Mast war ärgerlich, aber nicht so schlimm, weil hier Ersatzmaterial vorhanden war. Ein zweites Segel hatte ich jedoch nicht dabei – und 6 Tage Segeln lagen noch vor mir. Also musste ich mir schnell ein neues Segel besorgen. Bei einem französischen Laser Performance Vertreter wurde ich dann gestern stolze Besitzerin eines nagelneuen Laser radial Segels. Nachdem wir gestern noch die Segelnummern eingeklebt hatten, geht es heute bei perfekten Bedingungen aufs Wasser, um das neue Segel einzusegeln. 

  
In solchen Situationen weiß man eine tolle Trainingsgruppe, die mit Ersatzmaterial und Erfahrungsschatz hilft, echt zu schätzen. Danke Leute!

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